Wenn ich so in der Stille sitze, in diesem bequemen Sessel der Vollkommenheit, weil es keine Erwartungen gibt oder Bestrebungen, tauchen Sätze, formulierte Gedanken, auf. Ich will gar nicht sagen, dass es sich dabei um meine Gedanken handelt, mir kommt es eher so vor als dränge sich ein Gedanke aus dem Strom aller Gedanken meiner direkten Umgebung, mein Lebensraum am Wohnort und aus den Feldern meiner Beschäftigung in den Vordergrund. Heute ist es Folgender: "Ich diene nicht zum Dienen."
Irgendwann kommt man dahin zu begreifen, dass Erlebnisse, welcher Natur auch immer, Erfahrungen sind. Wenn ein Erlebnis zu einer Erfahrung wird, können wir daraus eine Erkenntnis gewinnen. Manchmal sind wir angehalten in eben jener Stille zu sitzen und den Dingen draußen ihren Lauf zu lassen bis wir uns ihnen wieder widmen können.
Wenn Erlebnisse uns geschädigt haben, sind wir dazu aufgefordert den Weg der Heilung zu gehen. Auch der Weg der Heilung führt unweigerlich in die Stille. In diesem Raum kann uns das Ausmaß der Schädigung bewusst werden und im Raum der Stille liegen die Lösungen.
Die Stille ist die Schatzkammer unserer Träume. Dienst du dem Dienen? Dienst Du fremden Zwecken oder deinen Vorhaben?
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