Was ich nicht habe, kann mir niemand nehmen
Was ich habe, bin ich und das ist nicht austauschbar und nicht verhandelbar
Was ich bin, kann niemand haben
Wer bist du?
Was ist das Unzerstörbare in Dir?
Die Schätze sind gehoben, die Stätten entweiht, beinahe jeder Ort beleuchtet. Was bleibt, ist etwas Poesie. Für Jemand. Ein paar Worte sind die Heimat für ein Denken und weites Erinnern und das Mysterium, das unser Leben ist im Wunder der Natur. Schreibend sind wir Gegner des Vergessens und auf einer einzigartigen Reise. Wir sind Poesie
Was ich nicht habe, kann mir niemand nehmen
Was ich habe, bin ich und das ist nicht austauschbar und nicht verhandelbar
Was ich bin, kann niemand haben
Wer bist du?
Was ist das Unzerstörbare in Dir?
Tausend Jahre durch wachsende
Wüsten gehen; das Gedächtnis der
Welten als Proviant
In verwüstete Seelenlandschaften
sehen, wenn Zeitalter sich ihrem
Ende neigen
Von Tristesse herrührende Müdigkeit
nistet sich verstohlen in den
Eingeweiden ein
Spuren einstigen Miteinanders ver-
wehen im vom Wind und von Schritten
aufgetriebenen Sand
Einzelne Fremde, unter ihnen Plünderer,
kreuzen den Weg
Die Himmel legen sich über die Trug-
bilder am Horizont
Nahrung ist ein ewiges Gebet
Auf der Suche nach magischen
Begegnungen, gleichsam diese
erinnernd – wie Wasserperlen auf der Zunge -
einer unsichtbaren Karawane folgen…
… und tausend Jahre träumen
Mo Haver ist Autorin und Beraterin. Bisher: Veröffentlichungen auf Online-Plattformen, in Anthologien und Literaturzeitschriften, Tagblende im Literareon-Verlag und Gefallene Gedanken im Engelsdorfer Verlag. Schreiben ist Heimat.
…, dass ich mich erinnere an diesem Sommer und den Ort, an den es mich nach vielen Jahren wie zufällig geführt hat, ich weiß Zufall und Führung… sag ihm, ich erinnere den Raum des Empfindens - ich habe zum ersten Mal die Schichten des Traums empfunden, wie tief der Traum in den eines anderen Menschen, von uns allen, reicht, wie tief der Traum in die Wirklichkeit und aus ihr kommend, dringt, ich weiß, nicht jeder versteht, nicht jeder begreift, doch es gibt kein Zurück für jemand, der die Mystik der Seele empfunden hat.
Sag ihm, dass das, was wir erleben die Reflexion einer geistigen Sphäre ist, zu der wir den Zugang verloren haben. Wir glauben an keineWunder mehr, wir glauben an Religionen, an Geld und die Wissenschaft - und ich erinnere einen Sommer, in dem alles möglich war. Es folgte ein Herbst voller Wandlungen und ein Winter mit Schnee ohne Berge. Alles andere, der Rest, was auch immer, gehört in ein anderes Leben zu anderen Leuten.
Ein Sommer, in dem alles möglich ist, ist wie ein wundersamer Tag in der Kindheit, an dem sich das Leben offenbart. Sag ihm das Eine noch: In seiner Gegenwart habe ich Heimat gefunden
Für alle diejenigen, die in dieser Welt keine Heimat haben, bleibt die Liebe und der Atem und das Lachen - es ist die Liebe des Kosmos, unser Atem, der uns mit allem verbindet solange wir leben und das Lachen über die Absurdität einer Existenz, die uns in die Zerstörung zwingt. Die Wahrheiten unseres Abgrundes schauen uns an und es ist erst der Anfang eines Begreifens ohne dessen Früchte zu sehen.
Je mehr von uns den postmodernen Lebensstil zurückfahren, um so mehr tragen wir zu etwas wie Leben in Zeiten des Untergangs bei.
Aho, für alle meine Verwandten
Ich mache die Erfahrung, dass der Weg mich trägt. Ich habe aufgehört den Weg zu gehen.
Und es gibt eine Erkenntnis des Tages: am falschen Ort zu sein, kennt viele Varianten
Eine andere Welt wartet auf mich
Für alle deutschsprachigen Freunde der Nacht & alle Reisenden 🫶🏼
unbedingt Link klicken für Soundrausch mit Wortbilder
https://m.soundcloud.com/mohaver
The Mountains move like the oceans
Only much much slower
Prepare for the mountain
It’s a safe space