Die Schätze sind gehoben, die Stätten entweiht. Jeder Ort ist ausgeleuchtet. Uns bleibt das Unfertige: Zeilen auf dem Freisitz, Schweigen im Flur. Was bleibt, ist Poesie. Für Jemand. Worte als Heimat für ein weites Erinnern. Sie halten fest, was uns zerreißt – innig und wild. Ein Schutzraum für das Lebensmysterium. Schreibend werden wir zu Gegnern des Vergessens. Wir brechen die vierte Wand, löschen das grelle Licht und blicken hoch. Weil der Himmel uns eint. Wir reisen ohne Karte. Gemeinsam.
# der Weg
Ich mache die Erfahrung, dass der Weg mich trägt. Ich habe aufgehört den Weg zu gehen.
Und es gibt eine Erkenntnis des Tages: am falschen Ort zu sein, kennt viele Varianten
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