# wir sind wie alles ist - ein Gefühl aus einer anderen Welt

 

 

Es ist an der Zeit uns grundsätzlich mit den Begriffen der Zivilisation auseinanderzusetzen. Warum? Weil wir uns weltweit in einem Sytsem befinden, in dem Gewalt, Unterdrückung und Vernichtung an der Tagesordnung sind und zwar in allen Lebensbereichen. Was das Verständnis zum Thema erschwert, ist die Tatsache, dass uns das gegenwärtige System in all seinen Auswirkungen auf Gemeinschaft, Natur und das Leben an sich, unbewusst ist. 

Alle Bereiche des Lebens sind in ihren inter- und transdisziplinären Zusammenhängen zu sehen. 

Für einen Verbund von Menschen, die auf Dauer zusammenleben wollen, sind fünf zivilisatorische Verhältnisse grundlegend, die wie in einem Kreislauf zusammenwirken:

1.  das Naturverhältnis (Ökonomie und Technik)

2. das politische Verhältnis (politische Organisation und Verfasstheit der einzelnen Gesellschaft, Gemeinschaft bzw. gesamten Zivilisation

3. das Geschlechterverhältnis (Regelung des Zusammenlebens der Geschlechter und der Reproduktion der Gattung)

4. das Generationenverhältnis (Regelung des Zusammenlebens der verschiedenen Generationen als "Geschlechter" und ihre Verbundenheit mit Vergangenheit und Zukunft

5. das Transzendenzverhältnis (Umgang mit dem und Sicht auf den Zusammenhang von Leben und Tod, Antworten auf Fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens.

Um die Teilnahme des Menschen an der Evolution der Erde zu sichern, ist eine Gemeinschaft, die folgende Regeln des Zusammenseins zu favorisieren: Egalität/ Herrschaftsfreiheit, Gemeinsinn/ Verantwortungsbewusstsein, Freheitssinn/ Gerechtigkeit, grundsätzliche Friedlichkeit/ Gewaltfreiheit in der Konfliktlösung, Lebensfreude und Achtung allen Leben gegenüber, Lebensfreundlichkeit und das Streben nach einem "guten Leben" für alle sowie eine Orientierung der Kultur (der "Pflege") an der Kooperation mit der umgebenden Natur. 

 

 

 

 

 

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