ES WAR SCHÖN
für p.k.
Wir waren
zusammen: redeten, liebten, aßen, schliefen, schwiegen.
Da war auch Tod,
das langsame Sterben des Vaters.
Der Mann machte Frühstück.
Für mich? Ja!
Er berührte mich, nicht so, aber so, auch so.
Er sprach mich an, eine Saite in mir schwang,
ein seidenes Instrument.
Mein Stoff raschelte.
Ich war ganz und gar.
ES IST DANACH.
Es hat uns getrennt.
Jeder ist in seinem Leben.
Kein Zurück.
Für mich:
Samstags im März.
Menschen machen das so,
auch wenn sie sich mögen.
Sehr sogar.
Und alles geht weiter
nach kleinen großen Katastrophen:
das Denken, das Schreiben, das Lieben ohne Ort, das Leben.
Die Anderen.
Wir sind alle Episoden im Leben der anderen,
mal mit mehr, mal mit weniger Einfluss.
Mehr ist da nicht. Das ist alles.
Es war schön,
es war genau das, was … es ist.
Jemanden am Abend aufsuchen.
Sprechen hören.
Nackt sein und ein Glas Wein.
