# Poem


 


Bester Freund

Mein bester Freund ging mit mir. Er kannte die Wege durch Wälder und die Pfade, die niemand sonst sah.

Er stand an meiner Seite, wenn der Wind stärker wurde, und zeigte mir Licht, wenn der Weg unklar war.

Wir sammelten Augenblicke wie kostbare Steine am Ufer eines Stroms. Einer davon trug Worte aus einer fremden Sprache: sentir l’odeur du mot aimer. Ich schrieb sie auf, damit sie bleiben.

Als mein Freund sich zu mir umdrehte, sah ich in seinen Augen die stillen Farben all dessen, was wir gemeinsam erlebt hatten.

 

 

# poem



 

SCHLACHTENSEE

Autotür auf.

Moos.
Kiefern.

Hunde raus.

Wir hinterher.

Sie müsse mir
etwas sagen.

Ich wollte es
nicht hören.

Doch quollen

Worte wie Watte
aus ihrem Mund.

Der schrille Ton
ihrer Stimme

fiel
auf den Waldboden.

Ich sammelte
die weiße Watte
zu einem Haufen.

Legte sie
dem Ton
zu Füßen.

# vertrauter blick

 


VERTRAUTER BLICK

in einer Küche am Tisch sitzen,

rechts das Fenster zum Hof,
vierter Stock.

Auf dem Fensterbrett
zerflossenes Kerzenwachs
von der Nacht.

links der Blick in den Flur,
am Mixer,
vorbei an einem Korb voll Orangen.

Jacken.
Schuhe.

Mehr gibt der Blick nicht frei.

Alles ist gerahmt.

links den Flur entlang
zwei Zimmer.

eines für Musik.
eines für Schlaf.

Hinter der Flurwand
singt ein anderes Leben.

Akustikgitarre.

rechts weiter
der Hausflur.

Hinter einer Tür
Hundebellen.

Treppen hinunter.

Hinaus aus dem Haus.

In eine Straße.

Ein weites Feld.

Ein freier Blick.

In einem Bezirk
nahe der Spree.

In einer Stadt
mit vielen Brücken.

In einer Stadtlandschaft
aus Sand.

Vielleicht wünschen sich nicht alle,
aber viele,

einen Strand
für eine kurze Ruh
mit einem Du.

Ein paar Stunden.

Vielleicht die ganze Nacht.

Einen weiteren Tag.

Und dann gehen.

Um wiederzukommen.

Für einen vertrauten Blick.

# poem

 


 

BARFLIEGEN

Sonntag, 20 Uhr.
Kalt. Februar.

In die Bar in der Glogauer
konnten wir nicht.

Da war der Vater ihres Kindes.

Ich konnte auch nirgendwohin.

Meine inneren Orte
waren in Aufruhr.

Wir trafen uns
im Bellmanns,
an der Ecke.

Es machte keinen Unterschied,
wo wir waren.

Er kam später.

Der Vater.
Der Mann.

Das war okay.

Wir saßen uns gegenüber,
sie und ich.

Redeten.
Lange Pausen.
Tiefes Schweigen darin.

Das sagte mehr
als unsere Worte.

Wir redeten
über das Schweigen,
über das Rauchen.

P&S.
Weißwein.
Zigaretten.

Das genügte.

Zwei Göttinnen in Not.

Sie fast ohne Wohnung,
dafür mit Sohn.

Ich
kurz nach dem Raub.

Unsere Blicke
genügten dem Wein,
dem Rauch.

Wir verstanden uns
ohne Erklärungen.

Worte?

Wer braucht sie
in solchen Stunden.

Wir wussten,
ohne zu wissen.

Und lächelten
uns zu.

 

# im crash der überzeugungen

 


Telegramm an uns

Elektromagnetische Frequenz ist mit Sound kodiert // we are living in the crash of beliefs // we are like the dreamer // Pflanzen bei  Neumond pflanzen // full moon harvest // Gefühlte und habituell kulturelle Verpflichtungen machen einen erheblichen Teil jener Gründe aus, aus denen Menschen nicht tun, was sie wissen könnten // In any area in wich you live you are going to be influenced by the beliefs around you // Create beauty around you // When you follow your feelings you find out what your beliefs are // Zeit ist ein Konzept // Everthing  responds to energy // Transgender agenda bedeutet Zerstörung von Mutter Erde und matriarchalem Wissen // If your perception changes, so your beliefs changes // der Wille sitzt im Nacken // I want to know! = Meditation vor dem Schlaf // we are dreamin‘ and live then inside the dream // but who is the dreamer ? // Jeder Entscheidung geht eine Wahrnehmung voraus – aus einer sozialpsychologischen Experimenten ist bekannt, dass nur eine äußerst geringe Menge aller Informationen, die eine Situation bereithält überhaupt wahrgenommen und ausgewertet werden // trainiere das Beobachten // wenn es um das eigene Überleben geht, spielen kulturelle, soziale, emotionale und symbolische Faktoren oft eine größere Rolle als der Selbsterhaltungstrieb // In Fragen der kulturellen Verpflichtung und des Habitus hat man es meist nicht mit Dingen zu tun, die der Reflexion und damit der Entscheidung zugänglich sind, im Gegenteil  es ist gewissermaßen die Lebensform selbst, die es ausschließt, dass bestimmte Dinge gesehen oder schädliche Gewohnheiten und dysfunktionale Strategien geändert werden können // was aus der Außenperspektive völlig irrational erscheint, ist aus der Binnensicht der Akteure von höchster, weil selbstverständlicher Qualität // Gefahren für einzigartige Systeme: Korallenriffe, Tier- und Pflanzenarten, seltene besonders artenreiche Lebensräume, Inselstaaten, tropische Gletscher oder indigene Bevölkerungsgruppen nehmen erheblich Schaden oder werden unumkehrbar zerstört: Aborigines in Australien, Indianer in Alaska, Amazonas für Amazon-Bücher, Urwald in Papua Neuguenia (1000 Jahre alte Bäume werden benutzt für Speerholzmöbel, und Bodenparkett) abgeholzte Regionen werden mit Palmen aufgeforstet: für Palmöl, Öl, Schokolade etc.), die Erde trocknet aus // Kaffee- und Avocadopflanzen verbrauchen zum Wachstum viel Wasser // extreme Wetterereignisse: Häufigkeit, Stärke, Folgeschäden von extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren oder tropische Wirbelstürme à weathermodification.com (existiert nicht mehr), HAARP Technik, chemtrailing // ungleiche Verteilung der Auswirkung: die ärmsten Länder, die am wenigsten zu den Missständen beitragen, sind am meisten betroffen ohne sich schützen zu können // Anthropogene Antriebsfaktoren: Nutzung fossiler Brennstoffe, veränderte Landnutzung, Entwaldung, Abbau von Biomasse // Artensterben in beispielloser Größe// Meere radikal überfischt / Regenwälder überrodet // das Handeln westlich geprägter Menschen geleitet als handele es sich um reversible Prozesse // ein Jahrhundert umfasst 3-4 Generationen = Zeitspanne, die Menschen in der westlichen Welt normalerweise in Aussicht nehmen, wenn sie darüber nachdenken, was sie hinterlassen wollen - dieses Zeitbewusstsein hat sich im 13./14. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Uhr ausgebildet, als Fixpunkt linearer Orientierung  in der Zukunft , seit Neuzeit allgemeingültig  - 1522 1. Ausgabe von Luthers Übersetzung in die deutsche Sprache // die Endlichkeit der Rohstoffe wird ignoriert, genauso wie die Begrenztheit eines Wachstumsmusters. Es ist kein exponentielles Wachstum möglich mit endlichen Rohstoffen // neurologische Prägung beginnt im Mutterleib // Wiederholung stärkt im Gehirn Neuronen und Schaltkreise, für jede Tätigkeit, die verstärkt ausgeübt wird, stellt das Gehirn mehr Neuronen ab // Hormone färben die Brille, durch die wir die Welt wahrnehmen // Earth: is a living library // most valuable on earth = genetic material of the planet, genetic trace in the life forms // we as people were becoming ignorant to the world we are living in a living environment // it depends on my beliefs how I interpret the world and the world around me // most people are more interested in being entertained then in being informed

what comes around, goes around



# Das Ich ist eine Lüge, der Moment lebendig


„We are like the dreamer. We are dreaming and then live inside the dream. But who is the dreamer?”
– David Lynch, Twin Peaks
Wir haben vergessen, was die Wirklichkeit ist. Wir leben in einem Zustand der Benommenheit, als gäbe es kein Morgen. Irgendwann haben wir Leute aufgehört, in Generationen vorauszudenken. Wir verharren in einem Hier und Jetzt, als wären wir erleuchtet im Bewusstsein von Kindern. Nur kommt da etwas auf uns zu, dem wir nicht als Kinder begegnen können.
Was genau kommt auf uns zu, und was ist wirklich? Wir haben uns gegen das gerichtet, was lebendig ist und uns lebendig hält. Dieser Prozess dauert schon über tausend Jahre an. Unsere Seele wurde malträtiert, und wir sind mittlerweile so weit von dem entfernt, was wir sind, dass wir die herannahende Welle für eine Halluzination halten. Nein, es geht hierbei nicht darum, Angst zu machen. Es wird nur sehr eng – und das nicht erst seit gestern oder dem Jahr 2020. In Wirklichkeit hat alles bereits vor unserer Geburt begonnen, als unsere Vorfahren losfuhren, um die Welt zu erobern und als Besitz zu deklarieren. Und noch davor wurden sie mehrere hundert Jahre Verfolgungen ausgesetzt, die sie ihre eigene Herkunft haben vergessen lassen.
Wir haben vergessen, woher wir kommen. Doch wir reisen in die Welt, um herauszufinden, wer wir sind. Wir flüchten uns in Yoga, Esoterik, Meditation und all diesen Jazz – aber kennen wir überhaupt noch unsere eigene Kultur? Dabei besitzt alles, was uns umgibt, ein Bewusstsein, und all das antwortet auf unsere eigene Wahrnehmung. Wir sind nicht isoliert; wir sind dieser Erde angehörig. Wir sind einem Ganzen angehörig, das wir im Wahn des Besitzes zerstören und doch fälschlicherweise glauben, beherrschen zu können.
Wir haben verlernt, die Wirklichkeit wie Spuren zu lesen. Wir haben verlernt, still zu sein, zu beobachten. Unsere Deutungen des Umfelds sind ungenau, weil bereits die Analysen unserer Beobachtungen fehlerhaft sind. Wann haben wir die Geschehnisse zum letzten Mal einfach nur betrachtet, ohne etwas hinzufügen oder verändern zu wollen? Wann haben wir das, was ist, einfach auf uns wirken lassen? Wir verwechseln die Deutung mit dem, was ist – und das ist äußerst gefährlich. Es manövriert uns in Situationen, die nicht nur uns selbst schaden, sondern unserem gesamten sozialen und ökologischen Netz, dem wir angehörig sind. Wir wissen nicht mehr, wie sich unsere Verantwortung, unser Einfluss anfühlt.
Durch den verlorenen Kontakt zum gesunden Menschenverstand schwindet auch die Verbindung zur Realität. Ohne ihn büßen wir den Schutz vor Täuschungen ein. Eigentlich besitzt alles im Kosmos ein Bewusstsein und schwingt mit dem unseren. Verlieren wir diesen kosmischen Schutz, greifen wir zu falscher Sicherheit: zu Gewalt, Machtanwendung oder leeren Schutzsymbolen.
Unsere Selbstbilder haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Sie entspringen dem Ego, das uns in einer künstlich erschaffenen Realität gefangen hält. Auch unser Sprachgebrauch erschafft eine Welt, die nicht mehr synchron mit der Wirklichkeit läuft. Wörter besitzen eine inhärente Kraft; sie haben eine Kraft, weil sie eine tiefe Bedeutung tragen. Wenn wir Wörter entgegen ihrer Ursprungsbedeutung wahllos verwenden, verdrehen wir nicht nur den Sinn, sondern korrumpieren auch unsere Wahrnehmung von dem, was ist. Das Resultat ist ein ziemliches Durcheinander. Diese künstlich erschaffene Welt könnten wir auch als Parallelwirklichkeit bezeichnen.
In welcher Realität leben wir? Die These lautet: Wir leben in einer Realität, die wir uns selbst erschaffen haben – auf der Basis dessen, was uns gesellschaftliche Normen in unserer Kultur vorgeben. Ist das die Wirklichkeit? Nein. Warum? Es gibt unzählige ganz verschiedene Denkansätze, um Realität zu erfassen, denn es gibt so viele Weisen, Realität wahrzunehmen, wie es Menschen gibt. Noch dazu ist diese Wahrnehmung maßgeblich von unserer Kultur und familiären Prägung beeinflusst. Demgegenüber gibt es nur eine einzige Wirklichkeit, und selbst der Traum ist ein Teil von ihr. Das Einzige, was ist, ist alles, was ist. Das Einzige, worauf wir uns einigen können, ist, dass wir die Wirklichkeit mit ihren Phänomenen alle unterschiedlich wahrnehmen. Das ist der einzige gemeinsame Nenner, auf den wir uns einigen müssen – ebenso wie auf die Einsicht, dass niemand es für einen anderen besser wissen kann.
Nehmen wir die Sprache: Sie bildet die Realität ab, ist aber nicht die Realität selbst. Genauso verhält es sich im Verhältnis von Wirklichkeit zu Realität. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte haben sich die Menschen darauf geeinigt, welches Objekt in unserer außersprachlichen Welt welchen Namen trägt. Du trägst einen Namen und ich habe einen Namen – aber sind wir diese Namen? Nein, wir sind nicht die Namen. Wir sind lebendige Wesen mit einer spirituellen Verantwortung gegenüber dem Leben und unserem Lebensraum. Irgendwann jedoch begann man, die Sprache zu verdrehen, indem man bestimmten Objekten und Sachverhalten doppelte Bedeutungen gab.
Ich bin auch nicht die Geschichte, die man mir erzählt hat, oder die Story, die sich andere über mich ausdenken. Ich bin einem Ganzen angehörig. Ich bestehe aus denselben Atomen und biochemischen Stoffen wie alles, was mich umgibt. Ich erscheine nur in einer anderen Gestalt. Mein Vater ist die Sonne, meine Mutter ist die Erde.
Was ist nun der Unterschied zwischen Wahrheit, Realität und Wirklichkeit?
Es ist eine Frage, die tiefer schneidet, als es oberflächliche Definitionen erlauben. Gelten Realität und Wirklichkeit universell für alle – verankert in Naturgesetzen und gesellschaftlichen Abmachungen –, während die Wahrheit immer ein individuelles Gewebe bleibt? Ist Wahrheit am Ende nur die nächste Verwandte der subjektiven Wahrnehmung, während die Wirklichkeit ungerührt im Hintergrund existiert? Oder ist die Realität selbst nur die Bühne, auf der wir unsere Vorstellungen und Projektionen in die Welt hineinwerfen, um damit den Traum – die Schöpfung selbst – zu verletzen?
Das Informationszeitalter, in dem wir uns bewegen, droht letztendlich genau das zu bedeuten: ein kollektives Nicht-Denken.



 

# Gesundheit

 

 

 

 

Eines der großen Lebensthemen ist Gesundheit, nicht etwa, weil ich sie nicht habe, aber weil ich früh erlebt habe, das Gesund sein eine Haltung ist, der eine Entscheidung vorausgeht und gesund sein mich braucht. Alles beginnt mit der Erkenntnis: wer gesund sein will, hat etwas dafür zu tun. Mein Körper, meine Verantwortung. Mir ist bewusst, dass viele Menschen diese Entscheidungen aufgrund von Unfällen und vererbten Dispositionen nicht im vollem Umfang treffen können. Das ist etwas für einen Exkurs. Bleiben wir bei uns, die voll und ganz für sich da sein können.

Warum ist Gesundheit und Gesund sein eine Haltung? Die eigene Gesundheit erhalten, erfordert Wissen über den eigenen Körper, Körperprozesse, Physiologie, Wirkung von Einflüssen und vieles mehr. Die meisten Menschen beginnen damit, wenn sich Symptome chronifiziert haben un die Abhämnggkeit von medizinischen Maßnahmen, Ärtzen und Medikamenten unausweichlich ist. Aber wir sind unsere Gesundheit, jedem Tag, jede Stunde, jedem Atemzug. Es ist unsere Verantwortung wie wir uns und unseren Körper behandeln. Warum etwas Wertvolles wie unser Selbst im Körper schädigen? Es ist sehr sehr wichtig uns dabei zu beobachten, was wir zu uns nehmen, wann, wie, mit wem. Welche Nahrung vertragen wir, welche nicht? 

Wer in einem gesunden Körper lebt, kann gesunde Entscheidungen treffen.