# future faking

 




Mir begegnen immer mal wieder Leute, die mir irgendwas vom Pferd erzählen, will meinen, die irgendwas erzählen was mit Zukunft zu tun hat. Manchmal hat die Rede auch was mit gemeinsamer Zukunft zu tun; ich versteh schon: das Gegenüber will mal antesten wie man so reagiert auf Zukunftsszenarien und fiktive Gemeinsamkeiten. Also ich weiß nicht wie es anderen geht, ich weiß nur, dass es anderen Leuten anders geht als mir, aber ich reagiere schon mal gar nicht und ich reagiere nicht auf Szenarien anderer Leute. Das kann ich nur empfehlen. Warum? Weil, was andere Leute wollen, wollen nun mal die Anderen. Es gibt so viele Motive wie Leute für das was Leute tun, dass ich mich da lieber raus und fern halte; ich möchte nämlich nicht Teil einer Zukunft von Leuten sein, deren Motive ich nicht kenne. Mir ist meine Zeit heilig wie ein Tempel und der Raum, der meine Zukunft ist, ist nicht verhandelbar und nicht austauschbar und unveräußerlich. Meine Lebenszeit ist begrenzt, woraus sich ergibt, dass die Begrenzungen im Kopf anderer Leute und ihre Versuche mich in ihr Leben hineinzuinszenieren ein Bühne ist, in der ich Zuschauer bin mit direktem Blick zum Ausgang vom Theater. 

Leute, die Zukunft malen, sind keine Künstler, sie sind in der Regel Manipulateure: Niemand weiß, was kommt, niemand kann wissen was kommt. Wisse zu unterscheiden wessen Traum ihr träumt, wessen Zukunft ihr füttert und wessen Vision ihr folgt. 


- für alle meine Verwandten - 








# was geht?

 



Was koennen wir tun? Was geht angesichts der Herausforderungen und Schwierigkeiten unserer Gegenwart? Wir koennen unser Konsumverhalten veraendern oder stoppen oder erst einmal beobachten. Was sind unsere Ressourcen? Nutzen wir was wir haben? Gehen wir trotz Unterschieden Kooperationen ein? Erwarten wir bin anderen mehr als bin uns selbst? Kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen? Die Zeit mit ihren gegenwaertigen Umstaenden fordert unser ganzes Sein. Einige vom uns gewinnen an Bewusstsein fuer das was wir haben und was wir brauchen: freies Denken und liebevolles Handeln. Regional denken und lokal handeln. Wollen wir nicht lieber uns positiv beeinflussen mit guten Gedanken und sinnvollem Tun?


Bleibt stark und schützt eure inneren Schaetze 





# ein Gedanke

 




- Rejection is protection - 


Eine Zurueckweisung ist der Schutz vor einer Erfahrung, die du nicht brauchst. 







# Einsichten gewinnen

 




Wo, wie und wann können wir Einsichten gewinnen? Wollen wir das überhaupt? Sicher nicht alle und jeder, aber doch einige von uns wollen den Zusammenhang zwischen dem Sein hier und der Heimat dort nicht nur verstehen, sondern leben entgegen aller Grenzen und Begrenzungen. Ich kam vor Jahren zu der Einsicht - obwohl ich tatsächlich davon ausgehe, dass Einsichten zu uns kommen, nicht weil wir unbedingt bereit sind, sondern vielmehr weil es ein Aufeinanderzugehen ist, uns begegnet auf dem Weg etwas oder jemand, der eine Botschaft, einen Hinweis für uns hat, ähnlich wie bei Träumen, wir träumen und Träume kommen zu uns und wir werden geträumt-, so sah ich, dass wir Menschen auf der Kollektiv- und der Individualebene Einsamkeit erleben müssen. Warum? Weil Einsamkeit und Alleinsein, ja das sind unterschiedliche Qualitäten Einsichten hervorbringen. Nicht jeder hat dieselben Einsichten, wie auch? Doch wir kommen uns näher im Gewand der Einsamkeit, wir könne den Code unserer Emotionen knacken und auch den Code unserer Seele, können wir erfahren in den langen Stunden des Alleinseins, wir können Raum und Zeit erleben wie im Traum und es offenbart sich uns warum wir wiederholen, warum wir Schmerz wieder holen und wo er herkommt. Im Gewand der Einsamkeit erlangen wir Kenntnis über das Ego, das uns besetzt und besitzen will, und wir erfahren, dass es eine Erkenntnis aus unserem Ego-Verhalten braucht, damit wir lebendig sind und uns der Verantwortung erinnern das Geschenk des Lebens zu haben. 





Nimm Dir Zeit und erinnere Dich was das Wertvollste ist. Hast Du schon Mal etwas wertvolles verloren? Oder wurde es Dir genommen?






# Im Wesen der Wirklichkeit

 




Es gibt Menschen, die sind in ihrer zweiten Lebenshälfte, Coach und Berater,  und wünschen sich inneren Frieden bevor sie gehen. Es gab da so eine Umfrage 'was tun bevor man stirbt'. Inneren Frieden habe ich. Aber was bedeutet das? Und wie kann ein Mensch, der andere berät mit etwas anderem als inneren Frieden zugehen? Innere Frieden bedeutet beobachten sich und seine Umgebung. Innerer Frieden ist der Zustand von Harmonie unter der Voraussetzung von Respekt für Andere(s) und die eigenen Grenzen. Innerer Frieden ist das Ergebnis die Paradoxa des Lebens anzuerkennen und sich auf das zu fokussieren, was geht, Alles, das was nicht geht, liegt außerhalb des eigenen Handlungsspielraums oder ist noch nicht dran. Vielleicht später. Da ist innerer Frieden, wenn Dich der Wille etwas verändern zu wollen, dem Vorhandenen etwas hinzufügen zu wollen, etwas erleben zu müssen beruhigt ist wie ein stiller See. 

Hast Du inneren Frieden? Denn wenn wir mehr sind, die inneren Frieden leben, dann erleben wir das auch im Außen, jeder dort wo er ist. Ich weiß das, weil nichts anderes akzeptabel ist außer Friedliches und Freundliches, jede Form von Chaos, die zu Zerstörung führt, ist inakzeptabel.

Sobald Du weißt, dass die Realität die Ebene der Dinge, der Sachen, der Sachverhalte und Sachzwänge ist, und Du Dich im Bereich des Offensichtlichen bewegst, auch wenn Du die Zusammenhänge, Regeln und Gesetze (juristische) nicht kennst, du erkennst die Welt der sichtbaren Erscheinungen an, dann könntest Du bereit sein Dich der Wirklichkeit zu widmen, die Ebene der kosmischen Gesetzmäßigkeiten - Einzigartigkeit, Bescheidenheit, Gleichwertigkeit - im kosmischen Zusammenspiel aller natürlichen Phänomene zu denen auch Du gehörst mit Deinem Leben; es ist die Wirkebene: Hier wirken Kräfte, die unsichtbar sein und sich möglicherweise Deines Sehens und deiner Kenntnis entziehen, aber es gehört zu unserer geistigen Kapazität Phänomene in ihrer Existenz zu akzeptieren, die wir im Moment nicht verstehen. Die Wurzeln eines Baumes entziehen sich Deinem Blick und versorgen dennoch den Baum. Winde treiben ihr Wesen und sind unsichtbar. Sobald Du die Kraft Deines Wirkens anerkennst, kommst Du dem Wesen des Seins am nächsten, es ist wie in Stille sein. Wirken sucht keine Anerkennung

Gehe der Wirkung Deines Seins und Tuns nach. Was bewirkst Du?




Alles was Du tust, wirkt auch auf mich und umgekehrt. Lass uns vorsichtig sein








# Zeremonie und Alltag

 




"Wenn unsere Antwort auf Einzigartigkeit Beliebigkeit ist, dann antwortet sie mit Rückzug." Wie beliebig alles ist sehen wir täglich: das Essen, die geistige Nahrung, die Gesundheit, das Begegnen, die Zeit, ja sogar das eigene Leben ist beliebig. Menschen veräußern Informationen über sich selbst an Fremde und Algorithmen als gebe es kein Morgen. Wenn ich mich so umschaue, scheint Menschen alles beliebig geworden. Es ist ein allgemeines Bla in dem alles untergeht, auch die eigene Einzigartigkeit. Es ist nichts mehr wichtig. Ist Dir etwas wichtig? Was ist das Einzigartige, was Du erlebst? 

Es rauscht alles vorbei wie Lastwagen. Was bleibt sind Staubwolken der Verwirrung. 

Das Leben zieht sich zurück, wenn wir alles als beliebig betrachten. Was heißt das denn? Menschen behandeln als wären sie austauschbar, ihre Gesellschaft beliebig und Respekt verhandelbar, ist eine Weise, aus der sich das Leben zurückzieht. Beliebigkeit lähmt unsere Sinne,  blockiert unsere Verbindungen. 

Wer keine Zeremonien kennt, schwimmt im Meer von Alltäglichem. Wem Verbindungen beliebig sind, wird seiner Einsamkeit begegnen. Wer das Leben in Alltag und Feiertag einteilt, mietet seine Existenz. 









# kauf dich glücklich

 







so hieß ein Laden in Prenzlauer Berg, Berlin, 'kauf dich glücklich' - also bei mir zieht das ja nicht, aber das macht ja nichts, kaufen und Glück, gehen bei mir nicht zusammen, und ja ich kenne das sowas wie befriedigende Gefühl etwas erworben zu haben, was ich in meiner Gegenwart brauche, ja, aber Glück ist das nicht und Glück strebe ich auch gar nicht an, Du? Ist Dir Glück wichtig? Mir nicht. Dinge besitzen, ist für mich auch unwichtig, Dinge machen mich auch nicht glücklich, Dinge machen mich eher nervös, und Dinge wollen etwas von einem, Pflege, Unterhaltung, Aufmerksamkeit. Viele Dinge erzeugen für mich Rauschen und das Rauschen vieler Dinge kann sehr laut werden. Ich trenne mich auch regelmäßig von Dingen oder nutze Dinge, die andere mir anvertrauen - dabei bin ich sehr vorsichtig. Hast Du viele Dinge? Dinge kommen und gehen wie Menschen. 

Dinge kaufen und Inhalte konsumieren. Der Sprachgebrauch von Leuten erzeugt bei mir auch Rauschen. Heute wird konsumiert, verbraucht, verzehrt, aufgebraucht. Aber was, wenn alles alle ist? Ja, ich weiß eine komische Frage. Aber mal wirklich: was, wenn wir mal den Gebrauch- und Verbrauch für ein paar Stunden, Tage oder Wochen einstellen? Ein Selbst-Experiment mit ohne Konsum. Was ist Konsum für Dich? Konsumierst Du Inhalte? Kaufst Du Dinge, die sich nicht verbrauchen? Machst Du Investitionen in die Zukunft, also in Gesundheit, Bildung, Kreativität, Sport. 

Konsum kann killen, denk dran & sei freundlich mit Dir selbst