# Freigeist// free your spirit

 






solange wir dem Leben die Zwangsjacke der Existenz anziehen und auf strukturelle Veränderungen hoffen, ohne die Strukturen begriffen zu haben und davon ausgehen, dass wir alle gleich sind, was wir nicht sind, wird uns der Spirit den Finger zeigen, wir können Freiheit nicht mal mehr denken, geschweige denn fühlen, wie fühlt sich Freiheit an? Wo ist sie hin? Und kommt sie jemals wieder? Wenn ich die Freiheit wäre, würde ich mich ins Gebirge zurückziehen und den Dingen im Tal ihren Lauf lassen. Ich würde meinen Spirit auf ein wildes Pferd setzen und zu den Himmeln reiten. Wer Liebe mit Sex austauscht, der verkauft auch seine Seele; und da sind wir nun, alle zusammen, in Ländern geistiger Armut, in denen unsere Handeln und Denken von Gesetzen dirigiert, aber nie hinterfragt wird und wir es uns bequem machen in Mietwohnungen und Mietshäusern, Eigentum bringt auch keine Freiheit, wir sitzen fest. Und nun? Rette sich wer kann? Aber wohin? 


Leider ist auch der Geist zum Gefängnis für die Seele geworden. Wenn da irgendein Feuer in Dir lebt, pass gut drauf auf !









 



# wann?

 






Zum ersten Mal bemerkte ich es als ich ungefähr zwei Jahre alt war. Es war warm, es muss Sommer gewesen sein. Ich war auf dem Jahrmarkt, Rummel wird es da genannt, wo ich geboren bin. Auf dem Platz vor dem Dom standen Buden mit Zuckerzeug, es roch süß, die Wolken waren wie Zuckerwatte, der war Himmel richtig blau, was auch immer richtig meint, ein Riesenrad gab es auch, und ich stand rechts von Ma, die sich mit jemand unterhielt. Mir fiel das Stehen noch etwas schwer, aber ich war abgelenkt von dem, was ich sah: Auf den Holzpferden und in den Wägen des Karoussels, beobachtete ich kleine Menschen, die wild gestikulierend im Kreis gedreht wurden, manche heulten, andere kreischten hysterisch, und ich hatte meinen ersten Moment der Erkenntnis darüber wo ich gelandet war: Ich war an einem Ort, wo Leute, klein wie groß, im Kreis gedreht werden, hysterisch im Drehmoment gefangen sind und sich vor Lachen darüber ausschütten, dass sie im Zuckerrausch nicht mehr wissen wo sie sind. Ich hatte die Gedanken, die dem Gefühl der Wahrnehmung entspringen und schaute mich um, ob da jemand war, der auch sieht, nein, der Jahrmarkt war voller Menschen, lauter Niemand und das Rad der Zeit

Wann war Dein erster Moment als Du begriffen hast, wo Du bist?




Unsere Wahrnehmung ist das Gefühl all unserer Sinne zu dem, was und wie wir die Wirklichkeit erleben, unsere Wahrnehmung ist die Basis unserer Wahrheit. Was nimmst Du wahr? Heute...













# hin & wieder

 






treffen wir jemand, begegnen wir uns, reden miteinander... und dann? nichts. keine Verbindung, kein Wiedersehen, es bleibt das Herumwischen auf einer schmalen, glatten Oberflächen oder auch Daumenporno auf der Mini-Tastatur des Smart oder Iphones, toll, Menschen begegnen sich und fingern dann im Grunde zum Erhalt der Erwartungspannung an ihren mobilen Endgeräten herum und manövrieren sich von einer Hormonausschüttung zur nächsten und nennen das in Verbindung sein, Umkehrbewegungen in Begegnungen sind auch bemerkenswert, Umkehr? Ja! also da zeigt jemand Interesse an dir und du gehst in den Kontakt und dann stellst du fest, dass dir nicht einmal die Frage gestellt wird was du machst, wie es dir geht, wie es so ist gerade in deinem Leben, und dann geht dir auf, dass du dich für den anderen interessieren sollst, der andere will Aufmerksamkeit von dir, das war der Sinn deine Aufmerksamkeit zum Preis für nichts, dich in die Zeit von jemand anderes binden, das ist so an sich kein Drama, es führt allerdings auch nirgendwohin, außer zu jemand, der sich nicht für dich interessiert. 

Wie stellst Du fest, ob sich jemand für dich interessiert:

- Dir werden Fragen gestellt

- der Kontakt wird aufrecht erhalten

- es fühlt sich warm an

- es gibt klare, verständliche Botschaften im Gespräch

- es kommt zu Verabredungen in Raum und Zeit

- Du teilst Erlebnisse außerhalb von Chaträumen mit einem anderen Menschen


Ist das schön? 

Das ist wunderbar. Sich begegnen und etwas über den anderen und sich zu erfahren, ist wunderbar.

Das wünsch ich Dir, mir und uns

Aho, Freunde da draußen





# Projektionen und Identifikationen

 







Wir kommen zu folgenden weiteren Zwischenergebnissen: Psychologie ist die Beschreibung von Umgangsmechanismen mit einer Kultur, die es auf das Leben und zwar auf das Leben von allem, nicht nur unser Leben abgesehen hat


Ja, viele unter uns haben Scheuklappen auf, die setzt man Pferden aber auch nur auf damit diese auf Strecke bleiben auf der Strecke des Reiters, am Ende besteht leider die Gefahr, dass wir alle auf Strecke bleiben und dabei vergessen, dass unser Leben absolut und in absoluter Totalität endlich ist und dem Leben Fülle und Erfüllung von Potenzial inhärent ist. 


Leute identifizieren dich mit:

- deiner sozialen Herkunft

- deinen äußeren Geschlechtsmerkmalen

- deinem Namen

- deiner Körbchen oder Päckchengröße

- mit deinem sogenannten Bildungsabschluß

- deinem Kleidungsstil

- deinem Schmuck, der Uhr

- mit einem Auto,

- mit einem Beruf

- mit deinem Alter

usw. usw.

Demzufolge bist du zu dies, zu das, zu jenes, zu dieses, zu viel, zu wenig, zu...

Sätze mit 'zu' gehen unter, merk dir das bitte, wenn jemand zu Dir sagt du bist zu laut, zu leise, zu schrill, zu bescheiden, dann zieh dich zurück aus diesem Zu-geständnis, denn das ist es, es hat sich jemand dir offenbart, dem du eine Zu-mutung bist, und das ist ja nun wirklich schade 


Empfehlenswert:

- finde heraus wer du ohne alle diese Leute mit ihren Projektionen von ihren Identifikationen bist

- wir sind schon, ich meine, sonst wären wir nicht da und hier

- am Leben zu sein, ist ein bemerkenswerter Zustand, den müssen wir mit allem schützen was wir haben

- du brauchst dich und deine innere Verbindung zum Kosmos und zu deiner inneren Wahrheit

- Identifikationen brauchen die Anderen

- Identifikationen kann keiner essen


Bonne appétit













# warum denn keine Freude haben angesichts des Irrsinns?

 





die Erfahrung hat gelehrt, dass wenn etwas aufhört, also aufgehört hat, wird zugleich, ohne unser Zutun, weil es Lebensinhärent ist, etwas Neues geschöpft wird, geboren, wenn wir so wollen. Es kann eine Idee, ein Gefühl, ein Werk, eine Verbindung, ein Weg, ein Raum, ein Dasein, eine Phase sein. Was traurig ist, und das können wir erfühlen, solange wir uns beobachten in unserer eigene Stille, wenn wir den Raum, der zwischen dem Aufgehörten und dem Neuen frühzeitig verlassen und deswegen 'Dinge' von dem Ort, an dem etwas aufgehört hat lebendig zu sein mitnehmen in den neuen Raum von jemand oder etwas. Das ist ungut.

Denn: Alles, was neu entsteht, ist pure Freude













# es gibt so viel

 






Ideen, die verbaler Logik entspringen, und doch keiner natürlichen Logik folgen. Wie jetzt? Es gibt Gedanken, die um sich selbst kreisen und rein aus einer Gedankenwelt entsprungen sind. Wenn zum Beispiel Erinnerungen in die Nähe von Konfabulieren gerückt wird. Erinnern ist eine Qualität des Denkens und gehört zum Menschsein wie das Atmen. Konfabulieren ist das Auffüllen von Erinnerungslücken und kann Symptom einer psychischen Störung sein. Dass Menschen in der westlichen Welt zunehmend konfabulieren liegt am kulturellen Bezugsrahmen, der unsere Gesellschaftsordnung einklammert und historische Ereignisse und Geschehnisse ausklammert im Sinne eines Narratives um gesellschaftliche Normen zu zementieren. Forcierte historische Erinnerungslücken werden dann medial aufgefüllt; anders ausgedrückt, das was nicht vermittelt wird um ein klares historisches Bild zu bekommen damit jeder Einzelne seinen Standpunkt ermitteln kann, das wird mit Social Media Beiträgen aufgefüllt und einer Künstlichen Intelligenz, die wie zum Beispiel Juristen wissen, halluziniert und selbst und eigenmächtig Wissenslücken auffüllt, in dem sie Verordnungen und Paragraphen erfindet. 

Wir fassen zusammen: Bei Erinnerungs- und Wissenslücken konfabulieren Menschen und die KI halluziniert. 



Kenne deinen Standpunkt









# Verben mit 'richten'

 




hin-richten

her-richten

ver-richten

zu-richten

an-richten

ein-richten

auf-richten

unter-richten

ausrichten

zugrunde-richten

ent-richten

er-richten


so viele Verben mit -richten- und doch keine Richtung? Weißt du wohin Du gehst?









# kurz gesagt

 






'Desolat' ist das bestimmende Strukturelement unserer Gegenwart und Kultur. Wer das noch nicht bemerkt hat, hat eine sehr fragwürdige Beobachtungsgabe oder im Grunde keine Beobachtungsgabe. Menschen geht es schlecht, weil Menschen die Lebensgrundlage Natur vor der Nase entzogen wird und Menschen gleichzeitig Hedonismus und Konsum hingehalten wird.

Es wird gesuchtet und geschmachtet. Wohl bekomm's und schön aufpassen mit welchen Inhalten ihr euch füttert.


See you !






# selbstwirksam

 





es gibt einen Unterschied zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstverwirklichung und dem dazugehörigen Willen zur Selbstverwirklichung. Das Eine kann natürlich aus dem Anderen hervorgehen. Bevorzugt ist dennoch die Selbstwirksamkeit. Was bedeutet das? In meiner Selbstwirksamkeit nehme ich mich wahr und ich nehme wahr, dass mein Tun positiv ist, dass ich etwas bewirke aus mir selbst heraus. Mein Selbst verwirklichen wollen, hat den Geschmack von Ego: es ist dem etwas durchsetzen nahe, was allein ich will, es ist an den Willen gekoppelt ohne das ich mich spüre, ich setze meinen Willen durch ganz gleich die Konsequenzen für mich und andere, um die wird sich später gekümmert und in der Regel auch das nicht.

Und Du? Selbstwirksamkeit oder Selbstverwirklichung





# auf den Grund gehen

 






manche sind dazu gemacht den Dingen auf den Grund zu gehen, ja, es ist wie Tiefseetauchen, es führt ins Unbekannte, wer den Dingen und den Worten auf den Grund geht, braucht Mut, weil sich Dinge in der Dunkelheit offenbaren, die den Meisten verborgen bleiben, weil nicht jeder Mut hat und nicht jeder sehen will, das ist eine der Angelegenheiten, die wir akzeptieren sollten um uns Ärger und Anhänglichkeiten zu ersparen, aber hey, wer da drauf steht, von mir aus, ich gehe den Dingen lieber auf den Grund und entdecke dabei, dass die Realität mit ihren Dingen, Angelegenheiten, Sachen, Sachverhalten und Sachzwängen über der Ebene der Wirklichkeit liegt. Die Wirklichkeit ist die Wirkebene, in der such Geschehnisse ereignen, die sich unserem Zugriff entziehen, wir sind Teil des Wirkens und wirken auch selbst. Auf uns wird auch eingewirkt, anders als auf der Ebene der Realität, in der wir die Dinge gewissermaßen verwalten, a propos verwalten: hast du schon mal die Verträge gezählt, die dich an diese Realität binden? Mach das mal, das ist interessant. Sind es mehr als fünf? Vielleicht sind Verträge dabei, die du lösen kannst, weil der Sachzwang zu groß ist?


Später einmal reden wir über die karmischen Verträge, die aus vergangenen Leben, diese können wir allein über unsere Bewusstwerdung darüber lösen. Aho, Brüder und Schwestern





Lauscht dem Gesang der Vögel






# beliebig

 






was wir tun ist beliebig was wir sagen ist beliebig was wir essen trinken wen wir treffen ist beliebig ob wir uns begegnen was wir austauschen wohin wir gehen was wir anschauen was wir fühlen es ist alles veräußert konsumabel wertfrei oder wertlos was nicht in wenigen sekunden verabreichbar ist fällt weg aber niemand fällt aus der Rolle wir sind spielen alle Rollen zugleich und brauchen schnelle Lösungen für den Hormonrausch wir reden aneinander vorbei hören weder zu noch hin und hören auch nicht auf beliebig zu sein wir haben unsere einzigartigkeit verkauft für nichts und niemand 






# dankbar sein

 





wofür bist du dankbar?



ich bin dankbar das Leben zu erleben

ich bin Leben dankbar

ich bin dankbar Liebe zu leben

ich bin dankbar in einer Welt, die Zerstörung sucht, gesund zu sein

ich bin dankbar für jede Begegnung

jede Begegnung offenbart mir etwas über mein Selbst und über Leben

ich bin dankbar mich in der Natur zu erfahren

ich bin für den Reichtum der Erfahrungen dankbar

ich bin für das Wissen der Ahnen dankbar

ich bin dankbar für die Kraft meinen Weg zu gehen

ich bin dankbar mich selbst zu kennen

ich bin dankbar für den inneren Sinn des Sehens

ich bin dankbar für das Geschenk der Intuition

ich bin dankbar für die Nicht-Einmischung

ich bin dankbar mir treu zu sein

ich bin dankbar für mein Unterscheidungsvermögen

ich bin dankbar für meine Gaben

ich bin dankbar meinen Platz zu kennen

ich bin dankbar Lösungen zu finden

ich bin dankbar gehen zu können

ich bin dankbar in Frieden zu sein

ich bin dankbar das Leben als Reise zu erfahren

ich bin dankbar

ich bin

ich

.

# Sprache und die Vermischung von Kategorien

 






Die Idee gendergerechter Sprache basiert auf einer wissenschaftlich nicht haltbaren Vermischung der Kategorien Genus und Sexus: Genus ist eine innersprachliche grammatische Kategorie. Sexus ist eine außersprachliche Kategorie, die das biologische Geschlecht eines Menschen bezeichnet. Wörter wie 'die Person', 'das Kind', 'der Mensch', das Opfer' zeigen, dass zwischen Genus und Sexus keine durchgängige Korrelation besteht. Ein Maskulinum wie 'Mensch' kann somit eine Frau bezeichnen, das Femininum 'Person' einen Mann. Genauso kann ein generisches Maskulinum wie 'Kunden' Menschen jeglichen Geschlechts bezeichnen.
Sprachhistorische Untersuchungen belegen zudem, dass das generische Maskulinum keineswegs, wie uns auch Vertreter der Genderlinguistik weismachen wollen, erst in jünger Zeit fand, als Frauen verstärkt in Männerberufe vordrangen. Bereits im Althochdeutschen finden sich Belege für eine inklusive, also geschlechtsneutrale Verwendung des Maskulinums. Das Deutsche verfügt also schon seit Jahrhunderten über ein Mittel geschlechtsneutral zu formulieren. Es besteht grundsätzlich kein Bedarf für das Erstellen von Neuformen.
Außerdem: Die deutsche Grammatik wie auch jede andere sprachwissenschaftliche Disziplin, ist weder 'gerecht' noch 'ungerecht' - Gerechtigkeit ist wiederum eine ethische Kategorie, die zur Beschreibung grammatischer Strukturen unbrauchbar ist.
Zu bedenken ist, dass Gendern zu einer ausgeprägten Sexualisierung der Sprache, also ganz schlicht und ergreifend zu einer permanenten Betonung der Geschlechterdifferenz führt. Damit wird das selbsternannte Ziel der Geschlechtergerechtigkeit konterkariert. Hinsichtlich des angestrebten Ziels - Geschlechtergerechtigkeit - ist Gendern dysfunktional.







# Ressourcen

 





Ressourcen ist eines der vielen wichtigen Themen im Leben, auch und vor allem von uns Leuten. In den vergangenen Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden, ich weiß nicht jeder überblickt so lange Zeiträume, das erfordert Training, haben wir Leute, die Ressourcen, unsere Ressourcen, was Leben ist, was Natur ist zwar als Ressource gesehen wird, aber paradoxerweise übersehen wird, dass es vor allen Dingen Lebensgrundlage ist. 

Wer Ressourcen nicht sieht vielmehr nicht erkennt, kann sie nicht nutzen, klar. Wer nicht nutzt auf der Basis von Erkennen und Beobachten, verbraucht einfach. Und zwar nur und alles. Es kommt dann zu Verschleißerscheinungen auf der einen Seite und Verbrauch auf der anderen Seite. Gebrauch und Verbrauch ohne an die Folgen des Verbrauchs zu denken. Wenn wir übersehen, dass alles einen inneren Zusammenhang hat, und uns der innere Zusammenhalt verloren gegangen ist, kommen wir dem Problem näher. Was ist das Problem mit unserem Umgang mit Ressourcen? Respekt und das Anerkennen von der Abhängigkeit von Ressourcen. Wir tragen nun mal jeden Tag Verantwortung für das was wir tun, was wir denken und was wir sind. Es liegt in unserer Verantwortung, ob wir zerstören oder bewahren. Es liegt an uns ob wir bestellen und konsumieren oder ob wir Wege finden Vorhandenes zu nutzen.

Ressourcen wird das Thema der kommenden Jahrzehnte sein. Umso wichtiger ist es heute zu wissen, was wir brauchen und wie wir mit dem umgehen was wir brauchen. 

Unsere Natur, und zwar im doppelten Sinne, ist in einem äußerst unguten Zustand. Jeder hat sich zu entscheiden: regenerieren und heilen oder zerstören. Das ist nicht verhandelbar und es gibt auch keine anderen Optionen. Die Frage ist: welche Ressourcen können wir heute frei setzen und gehen wir mit Ressourcen in unserem Alltag um. Beobachten wir heute einmal wieviel wir verbrauchen, wo die Ressourcen herkommen und wie wir mit ihnen umgehen... 



bleibt stark, bleibt mutig, seid sparsam, ehrt was ihr habt und respektiert was ihr seid

# echo meiner seele

 






Ich war mit zwei meiner Brüder in den Bergen unterwegs

wir waren zusammen auf einer Reise

einige Jahre

bis eine Kraft zwischen uns kam 

und uns auseinander brachte 

und

jeden in ein anderes Leben katapultierte

und dann?

es blieb etwas übrig


Ja?

eine Vision und etwas Verlorenes

# was wir tun können

 






was wir tun können, ist uns selbst zu beobachten, die Vorgänge in unserem Körper, die Vorgänge in unserem Geist, wir sollten auch die Vorgänge in unserer nächsten Umgebung beobachten. Warum? Weil es unser Leben ist. Wir bestimmen wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken und es wichtig, dass wir tun was gut für uns ist und uns beruhigt. Wenn da noch irgendein Rest von Chaos in uns wohnt, dann beobachten wir das, wir respektieren das, nicht irgendwohin laufen oder zum Telefon greifen oder einer Sucht nachgehen. Es ist ganz wichtig in Zeiten des Chaos in die Ruhe zu kommen, und sich umzuschauen was uns beeinträchtigt bei uns zu sein, was andere tun, ist nichts was uns beunruhigt, wir betrachten es und gehen unseren eigenen Weg, und wenn es nur im Geiste ist. Unser Geist will befreit sein von den Denkklammmern und Minenfeldern des Denkens, unser Geist will frei wandern zu anderen hin wie unsere Gefühle erlebt werden wollen, wir wollen an dem Freundlichen festhalten heute, und morgen, wir wollen mit unserem Selbst freundlich sein und uns in Selbst-Disziplin üben, beides gibt uns Richtung und Halt und was wir nicht brauchen auf unserem Weg hier und heute, sei es eine Verabredung, die platzt oder ein Ziel was sich nicht einstellen will, das brauchen wir nicht, zumindest nicht in diesem Moment, alles hat seine Zeit, alles braucht seinen Moment und es ist an der Zeit, dass wir aufhören fremde Lebenskonzepte zu leben und beginnen unser Leben in Erfüllung zu leben, lasst uns von Liebe träumen


wünsch dir was du brauchst und denk dran, wenn du einer Sucht nachgehst, schadest du vor allem mir, weil du nicht in Beziehung trittst


Aho da draußen







# unerhört


 

# once you see the darkness in people you are changed for life

 





wer tief blickt sieht nicht unbedingt mehr, aber in jedem Fall Abgründe in Menschen und in der Wirklichkeit, in der durchaus dämonische Aspekte wirken , tiefere Zusammenhängen und den Machtimpetus von Menschen, die das Menschsein an den Nagel gehangen haben und sich nur noch um die Erweiterung ihres Selbst kümmern ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf irgendwen oder irgendwas. Wer meint es waren die letzten 5 Jahre, die das Leben in der Welt verändert haben, der sieht nur einen Ausschnitt, was auch eine Perspektive ist, es ist aber nun mal nicht die halbe Wahrheit. Wer sich die Suchtthematik und psychischen Erkrankungen anschaut, das allgemein vorherrschende Phänomen des Escapismus, im übrigen seit dem 19. Jahrhundert im europäischen Raum bekannt, wie die Dekadenz wir nennen das heute Hedonismus sich bis in unsere Gegenwart bis hin zum Konsumerismus degeneriert hat und uns leider mit. 

Was tun angesichts wachsenden Mangels? Sich erinnern, spazieren gehen und jemand begegnen. Traut euch !

# we live in a reality where spirits gets eaten

 






wer die Seele ein Mal erlebt hat, weiß was es bedeutet, welchen Gefahren sie ausgesetzt ist. Wir sind Körper, Seele, Geist und damit sind wir wie alles ist. Leben ist Körper, Seele, Geist - mit unserem Körper erleben wir, mit unserer Seele reisen wir und mit unserem Geist erfassen wir Wirklichkeit und Realität. Die Wirklichkeit ist noch vor der Realität; in der Wirklichkeit wirken Kräfte auf das Leben also uns ein, Kräfte, die den meisten verborgen bleiben und Wirkphänomene, die uns in unserer Kultur vorenthalten werden. Es wirken Kräfte in unsere Realität, die jenseits wissenschaftlicher Erkenntnis und Aktenlage liegen. Das Leben der Menschen in der Postmoderne ist derart mit Dingen und Sachverhalten zugestellt, dass die meisten von uns alles Seelische beinahe komplett vergessen. Nicht nur das. Auch der Geist ist gebunden an Zusammenhänge, die unbewusst bleiben. Der Geist, das Mentale ist beschäftigt mit dem, was die Kultur hervorgebracht hat. Der Geist ist nicht mehr Brücke zwischen dem Körperhaften und Seelischem, der Geist ist in der Postmoderne traumatisch gebunden an die Vergangenheit. Das ist auch der Grund aus dem sich niemand mit der Vergangenheit beschäftigen will, weil zu spüren ist, das dort 'Dinge liegen', die unschön sind und in unsere Gegenwart wirken. Menschen in der Postmoderne sind mit der Zukunft beschäftigt und begreifen die Gegenwärtigkeit jüngster und älterer Vergangenheit nicht. 

Ich wiederhole: solange wir das Vergangene ignorieren, wird Angst, Scham, Lüge und Schuld uns an eine Realität binden, in der wir nicht wirken können. 








# einander zuhören

 






ist nach allen den Jahren der Selbstinszenierung beinahe vollkommen abhanden gekommen. Und nicht nur das: auch die Fähigkeit anderes und andere zu hören, wer hören will, muss still sein. Wir haben verlernt in der Stille unseren Raum einzunehmen. Wir haben auf die gehört, die es nicht besser wissen und erzählen und die alten Geschichten, also Lügen à la du bist deines Glückes Schmied, wenn du es nur wirklich willst, dann, wenn, dann.... als wäre der einzige gültige Hebel im Leben Kausalität, was es vor allem ist: ein zirkuläres Sein. Phänomene kommen auf uns zurück, wenn sie unerlöst sind, was ich im außen erlebe, wenn ich es erlebe, ist zu 50 % das was in mir stattfindet, die anderen 50 % sind das Ergebnis von allen anderen manifestierten Projektionen vieler anderer Menschen. Menschen haben lange den Traum des Fortschritts gelebt, und heute sind wir am Rande einer Zivilisation, die sich selbst auffrisst, weil sie etwas in Gefangenschaft genommen hat, was niemand mehr vermisst. Was ist in Gefangenschaft genommen? Was denkst du?


Es ist eine Zeit gekommen, in der wir akzeptieren lernen, dass Lügen mehr Stimme hatten, als unsere innere Wahrheit und solange wir zulassen, dass die Lügen uns die Sinne verdrehen, gehen wir gegeneinander und das Leben wird uns unseren Schatten nehmen, und wer ohne Schatten geht, ist unsichtbar.






# jeden Tag

 






beginnt etwas und etwas endet, der Tag löst die Nacht ab, Stimmen lösen die Stille ab, die Dunkelheit will zum Licht, die Lügen brauchen einen wahren Kern, sonst glaubt es keiner, der Krieg braucht destruktive Ideen und Ressourcen, unsere Seele schafft sich Raum um uns oder verliert sich in Erinnerungen, wir sind der Geschichte unterlegene Gewächse und brauchen Halt im Grunde unserer Tiefen, sonst gehen wir verloren in der Geschichte, die andere schreiben, jeden Tag können wir den Weg gehen, den einen Weg, der uns in Lebendigkeit führt, wenn wir aufhören auf andere zu hören, die nicht unsere Bestes im Sinne haben, wenn wir wieder anfangen uns selbst zu trauen. Wollen wir wieder anfangen zu sein? Wollen wir nicht lieber wieder gut sein? und auf hören uns selbst zu zerstören... 








# ich glaube kein wort

 






ich glaube kein Wort, ich höre Wörter, es sind Wörter und Worte werden Schatten, ich traue dem was ich sehe, glauben ist dem Hoffen verwandt, es sind beides Tätigkeiten, die uns in der Zeit einfrieren und in eine Utopie, also einen Ort außerhalb von uns beamen, aber was sollen wir da? Was sollen wir an einem Ort, an dem wir noch weniger bewirken können als an dem Ort, an dem wir gerade sind? Wo bist du gerade? Ich meine der Ort... Bewirkst du etwas an dem Ort? Der Glaube hat uns Leute in ein großes Chaos geführt. Wir haben nicht nur unsere himmlischen Wurzeln vergessen, sondern unsere Herkunft in der Natur. Wir haben vergessen, dass die Bäume, Tiere unsere Leute sind, und unsere Worte finden keinen Dialog, weil wir damit beschäftigt sind uns selbst zu verwirklichen in einer Welt, die Zerstörung sucht, auch deine und meine. Weißt du was zu tun ist?

Jahrzehnte des Suggerierens und Forcierens von Selbstverwirklichung und der damit verbundenen Selbstbeweihräucherung hat uns in die Isolation, oder wollen wir es Einzelhaft nennen? und Dialogunfähigkeit geführt. Wir waren und sind derart mit uns selbst beschäftigt, dass wir nicht mitbekommen haben, das unsere Erde und die Himmel gefangen genommen wurde, und wir nun selbst Gefangene in einer Realität sind, die sich gegen uns richtet. 

Die Lösungen für unsere Themen liegen nicht (mehr) im Außen. Das Außen unsere Realität ist voller Probleme, für die wir nicht verantwortlich sind, an denen wir aber zwangsweise teilnehmen. Vergiftung, Verschmutzung, Schmerz. Alles was wir brauchen, das Gute, das Lichte, ist in uns. Es gibt das was sich verändert und es gibt das was in unserem Leben konstant ist: unser Atem, der Flug der Vögel, die Jahreszeiten, und da ist noch mehr, und wenn wir uns an das halten was konstant ist, kommen wir durch den Sturm








# content versus creating

 





Everyone who uses social media more or less professionally is a content creator and is therefore a non contracted employee of an algorithm and when the algorithm changes you are out of the job












# Selbstdemontage statt Selbstdarstellung

 






Wie wichtig ist uns das Selbst? Brauchen wir es? Unterscheiden wir es vom Ego? Es gibt Leute, die sagen sie brauchen ihr Ego. Ich sage ich brauche essen, trinken, warm. Mein Ego ist eine Ansammlung von Selbstbildern, die ich nach dem Vorbild der Kultur, in der ich lebe, entwickelt habe. Vermittlung von Ethik hätte mir genügt. Ich habe mich auf den Weg gemacht die Kultur, in der ich lebe zu demontieren, ich wollte herausfinden, was uns dazu bringt unglücklich zu sein, was ist der Motor für unseren mangelnden Gemeinschaftssinn. Vielleicht ist unser Selbst, der letzte Schatz, der bleibt? Und wenn uns jemand sagt, dass wir diesen vielleicht letzten Schatz demontieren müssen, dann macht das Angst. Aber Angst ist vollkommen unnötig bei diesem Unternehmen. Warum? Bei Selbstdemontage gehen wir in ein Labyrinth, was uns zu uns führt. Im inneren des Labyrinths finden wir das was wir sind. Wir sind wie alles ist. Wer hätte das gedacht. Wir finden, dass es keine Trennung gibt und kein Gegen. Etwas hat den Unmut und die Zerstörung in unsere Leben gemacht und es von absoluter und totaler Bedeutung, dass wir dem auf dem Grund gehen und der Grund der Dinge liegt in uns selbst. Die Lösungen sind nicht im Außen, die Lösungen liegen in uns selbst und wir brauchen die Kraft, das was uns nährt zu schützen und unser Leben als was zu schätzen was es ist, das Wertvollste was uns jemals gegeben wurde. 

Gib heute nicht deiner Sucht nach, lass eine Lüge sein, die zum Streit führen kann und nähre dich mit einem guten Gedanken. 

Es gibt ein Land, in dem wir Frieden schöpfen und Liebe ist, und wir alle werden die Erbauer sein






# eine Frage der Perspektive

 






alles ist eine Frage der Perspektive: wo stehe ich und wo blicke ich hin? Mit welchen Konzepten bin ich aufgewachsen? Sind wir als Menschen begegnungsfähig mit dunklen Konzepten im Kopf? Halten wir uns selbst aus? Und ich meine nüchtern. Kann ich nüchtern mich, die Wirklichkeit und die Realität aushalten? Lebe ich ein Leben der Fülle, wenn ich mich selbst nicht kenne? Wenn ich die Perspektive wechsel, sehen die Dinge anders aus; und nicht nur die Dinge... 

Wer keinen Respekt kennt für die Dinge und die Perspektiven anderer, dem vertraue ich nicht. Ohne Respekt kein Weiterkommen. Mit unaufgearbeiteten Gefühlen kein gemeinsames Thema. Wer sich begegnen will, muss frei sein. Freiheit - ein unbekannter Schatz. Oder ist die Freiheit gehoben und lange verkauft. Es ist eine Frage der Perspektive. Freiheit interessiert doch heute niemand mehr... belogen, verraten, verkauft. Die ganze Erde wurde zum Verkaufsobjekt. Wundern wir uns wirklich, dass wir unglücklich sind?

Was ist deine Perspektive heute? Weisst du warum es dir geht wie es dir geht? 








# wir wissen nicht

 






wir wissen nicht was wir tun, es bleibt uns unbewusst, wir sind damit beschäftigt etwas oder jemand zu werden, dabei sind wir so wie wir sind wunderbar, wir sind das Wunder Leben und leben es als sei es ewig, als hätten wir Zeit und könnten uns jeden Fehler erlauben, als könnten wir ohne jede Ethik hier sein und unsere destruktiven Ideen und Gefühle in den Raum projizieren, doch auch der Raum ist ein verletzliches Wesen, im Raum oder nennen wir es Äther sind alle Informationen, die wir brauchen und as wir Leute in den Raum projizieren reflektiert zurück, wenn wir unser Versagen und Unvermögen unserer dunklen Seite zu begegnen hinaus projizieren, kommt es auf uns zurück, wenn wir uns streiten und unsere Unstimmigkeiten über Verträge regeln anstelle Unstimmigkeiten über das Anerkennen der Einzigartigkeit des Anderen zu lösen, projizieren wir Krieg, Zerstörung, Unmut und was wir ernten ist eine Wüste ohne Oase. Wollt ihr das? Schaut euch an was eure Gedanken sind. Fühlt was eure Ideen bewirken. Seid ihr im Einklang mit dem Lied des Lebens? 

Wir müssen aufeinander aufpassen. Jeder auf sich und das Dunkle in uns demontieren