# jeden Tag

 






beginnt etwas und etwas endet, der Tag löst die Nacht ab, Stimmen lösen die Stille ab, die Dunkelheit will zum Licht, die Lügen brauchen einen wahren Kern, sonst glaubt es keiner, der Krieg braucht destruktive Ideen und Ressourcen, unsere Seele schafft sich Raum um uns oder verliert sich in Erinnerungen, wir sind der Geschichte unterlegene Gewächse und brauchen Halt im Grunde unserer Tiefen, sonst gehen wir verloren in der Geschichte, die andere schreiben, jeden Tag können wir den Weg gehen, den einen Weg, der uns in Lebendigkeit führt, wenn wir aufhören auf andere zu hören, die nicht unsere Bestes im Sinne haben, wenn wir wieder anfangen uns selbst zu trauen. Wollen wir wieder anfangen zu sein? Wollen wir nicht lieber wieder gut sein? und auf hören uns selbst zu zerstören... 








# ich glaube kein wort

 






ich glaube kein Wort, ich höre Wörter, es sind Wörter und Worte werden Schatten, ich traue dem was ich sehe, glauben ist dem Hoffen verwandt, es sind beides Tätigkeiten, die uns in der Zeit einfrieren und in eine Utopie, also einen Ort außerhalb von uns beamen, aber was sollen wir da? Was sollen wir an einem Ort, an dem wir noch weniger bewirken können als an dem Ort, an dem wir gerade sind? Wo bist du gerade? Ich meine der Ort... Bewirkst du etwas an dem Ort? Der Glaube hat uns Leute in ein großes Chaos geführt. Wir haben nicht nur unsere himmlischen Wurzeln vergessen, sondern unsere Herkunft in der Natur. Wir haben vergessen, dass die Bäume, Tiere unsere Leute sind, und unsere Worte finden keinen Dialog, weil wir damit beschäftigt sind uns selbst zu verwirklichen in einer Welt, die Zerstörung sucht, auch deine und meine. Weißt du was zu tun ist?

Jahrzehnte des Suggerierens und Forcierens von Selbstverwirklichung und der damit verbundenen Selbstbeweihräucherung hat uns in die Isolation, oder wollen wir es Einzelhaft nennen? und Dialogunfähigkeit geführt. Wir waren und sind derart mit uns selbst beschäftigt, dass wir nicht mitbekommen haben, das unsere Erde und die Himmel gefangen genommen wurde, und wir nun selbst Gefangene in einer Realität sind, die sich gegen uns richtet. 

Die Lösungen für unsere Themen liegen nicht (mehr) im Außen. Das Außen unsere Realität ist voller Probleme, für die wir nicht verantwortlich sind, an denen wir aber zwangsweise teilnehmen. Vergiftung, Verschmutzung, Schmerz. Alles was wir brauchen, das Gute, das Lichte, ist in uns. Es gibt das was sich verändert und es gibt das was in unserem Leben konstant ist: unser Atem, der Flug der Vögel, die Jahreszeiten, und da ist noch mehr, und wenn wir uns an das halten was konstant ist, kommen wir durch den Sturm








# content versus creating

 





Everyone who uses social media more or less professionally is a content creator and is therefore a non contracted employee of an algorithm and when the algorithm changes you are out of the job












# Selbstdemontage statt Selbstdarstellung

 






Wie wichtig ist uns das Selbst? Brauchen wir es? Unterscheiden wir es vom Ego? Es gibt Leute, die sagen sie brauchen ihr Ego. Ich sage ich brauche essen, trinken, warm. Mein Ego ist eine Ansammlung von Selbstbildern, die ich nach dem Vorbild der Kultur, in der ich lebe, entwickelt habe. Vermittlung von Ethik hätte mir genügt. Ich habe mich auf den Weg gemacht die Kultur, in der ich lebe zu demontieren, ich wollte herausfinden, was uns dazu bringt unglücklich zu sein, was ist der Motor für unseren mangelnden Gemeinschaftssinn. Vielleicht ist unser Selbst, der letzte Schatz, der bleibt? Und wenn uns jemand sagt, dass wir diesen vielleicht letzten Schatz demontieren müssen, dann macht das Angst. Aber Angst ist vollkommen unnötig bei diesem Unternehmen. Warum? Bei Selbstdemontage gehen wir in ein Labyrinth, was uns zu uns führt. Im inneren des Labyrinths finden wir das was wir sind. Wir sind wie alles ist. Wer hätte das gedacht. Wir finden, dass es keine Trennung gibt und kein Gegen. Etwas hat den Unmut und die Zerstörung in unsere Leben gemacht und es von absoluter und totaler Bedeutung, dass wir dem auf dem Grund gehen und der Grund der Dinge liegt in uns selbst. Die Lösungen sind nicht im Außen, die Lösungen liegen in uns selbst und wir brauchen die Kraft, das was uns nährt zu schützen und unser Leben als was zu schätzen was es ist, das Wertvollste was uns jemals gegeben wurde. 

Gib heute nicht deiner Sucht nach, lass eine Lüge sein, die zum Streit führen kann und nähre dich mit einem guten Gedanken. 

Es gibt ein Land, in dem wir Frieden schöpfen und Liebe ist, und wir alle werden die Erbauer sein






# eine Frage der Perspektive

 






alles ist eine Frage der Perspektive: wo stehe ich und wo blicke ich hin? Mit welchen Konzepten bin ich aufgewachsen? Sind wir als Menschen begegnungsfähig mit dunklen Konzepten im Kopf? Halten wir uns selbst aus? Und ich meine nüchtern. Kann ich nüchtern mich, die Wirklichkeit und die Realität aushalten? Lebe ich ein Leben der Fülle, wenn ich mich selbst nicht kenne? Wenn ich die Perspektive wechsel, sehen die Dinge anders aus; und nicht nur die Dinge... 

Wer keinen Respekt kennt für die Dinge und die Perspektiven anderer, dem vertraue ich nicht. Ohne Respekt kein Weiterkommen. Mit unaufgearbeiteten Gefühlen kein gemeinsames Thema. Wer sich begegnen will, muss frei sein. Freiheit - ein unbekannter Schatz. Oder ist die Freiheit gehoben und lange verkauft. Es ist eine Frage der Perspektive. Freiheit interessiert doch heute niemand mehr... belogen, verraten, verkauft. Die ganze Erde wurde zum Verkaufsobjekt. Wundern wir uns wirklich, dass wir unglücklich sind?

Was ist deine Perspektive heute? Weisst du warum es dir geht wie es dir geht? 








# wir wissen nicht

 






wir wissen nicht was wir tun, es bleibt uns unbewusst, wir sind damit beschäftigt etwas oder jemand zu werden, dabei sind wir so wie wir sind wunderbar, wir sind das Wunder Leben und leben es als sei es ewig, als hätten wir Zeit und könnten uns jeden Fehler erlauben, als könnten wir ohne jede Ethik hier sein und unsere destruktiven Ideen und Gefühle in den Raum projizieren, doch auch der Raum ist ein verletzliches Wesen, im Raum oder nennen wir es Äther sind alle Informationen, die wir brauchen und as wir Leute in den Raum projizieren reflektiert zurück, wenn wir unser Versagen und Unvermögen unserer dunklen Seite zu begegnen hinaus projizieren, kommt es auf uns zurück, wenn wir uns streiten und unsere Unstimmigkeiten über Verträge regeln anstelle Unstimmigkeiten über das Anerkennen der Einzigartigkeit des Anderen zu lösen, projizieren wir Krieg, Zerstörung, Unmut und was wir ernten ist eine Wüste ohne Oase. Wollt ihr das? Schaut euch an was eure Gedanken sind. Fühlt was eure Ideen bewirken. Seid ihr im Einklang mit dem Lied des Lebens? 

Wir müssen aufeinander aufpassen. Jeder auf sich und das Dunkle in uns demontieren







# Lügen und Schuld

 






Nicht in Wahrheit werden wir gehen. Noch nicht. Wir gehen in den Raum der Lüge. Lügen werden auf dem Weg entdeckt werden. Aufgedeckt. Wir werden sehen woran wir uns schuldig gemacht haben. Die Schuld hat Macht über viele von uns. Und das ist die eigentliche Macht, die die Menschen beherrscht. Das woran sie sich schuldig gemacht haben, vielmehr ihre Taten, ihre Unverbindlichkeiten, ihre Unfreundlichkeiten, ihre Besserwisserei, ihre Zielstrebigkeit auf Kosten des Lebens, all das zeigt sich in diesem Sommer wie die Unnachgiebigkeit der Sonne. Wobei die Sonne tut was sie tut, bei Menschen können wir uns nicht sicher sein, Menschen tun was ihnen gesagt wird, seitdem sie keine ethischen Vorbilder mehr haben, sondern Moral und Kapital ihr Tun und Streben dominiert, regiert Sinnlosigkeit, Lieblosigkeit und innere Leere