# tun und sein

 




unser Leben ist bestimmt vom rhythmischer Wechsel zwischen sein, tun und sein lassen, wieder aufnehmen, verknüpfen, ruhen, beobachten, und wieder sein. Wir sind aktiv und inaktiv, wir gehen voran und blicken zurück, wir bewegen uns in Kreisen und im Rhythmus der Jahreszeiten, der Wald kennt drei Jahreszeiten, das Wirtschaftswesen der Römer, vier, mit geraden Zahlen lässt sich leichter rechnen, alles ist berechenbar? 

Wir können durch den Rückblick bis heute Prognosen über das Morgen herleiten, aber wer will das schon? Die meisten lassen das sein, sie lassen Vergangenheit vergangen sein und stürzen sich mit großem Aktionismus ins Tun, im Tun sammeln wir Karma. Karma ist Sanskrit und bedeutet Aktion, Tun. Wir tun jeder etwas anderes in unserem Sein, je mehr Karma um so weniger Sein, im Sein geht es einzig und allein um das Tun ohne Ziel und ohne Hinblick auf das Ergebnis, das ist bedingungsloses Sein um Raum

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