in der Ferne des Raumes wie der Zeit zu Hause, wie Walter Benjamin über Leeskow schreibt. Ich überblicke große historische Zeiträume und begreife damit meine Gegenwart. Bei Betrachtungen der Vergangenheit, ergeben sich Prognosen über das Jetzt, unsere Gegenwart, ich bin ja nicht allein und nicht im luftleeren Raum, und über die Zukunft, wobei aufgrund des Tuns der Leute in der Vergangenheit, die äußere Realität der Zukunft räumlich und gegenständlich betrachtet schon relativ festgelegt ist. Paradox oder? Wer zurückschaut, begreift das Heute. Ich schaue seitdem ich denken kann, und ich konnte bereits mit 3 Jahren denken zurück, es ist ein zurückblickendes Wahrnehmen mit allen Sinnen, ich habe das erst mit einem Tag ausprobiert, dann mit Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten und als ich Geschichts- und Kunstbücher studierte, Jahrhunderte und Jahrtausende und seitdem ich in den Träumen fliegen kann, bin ich in der Zeit zu Hause, nicht im Raum.
Wann bist du das letzte Mal im Traum geflogen?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen