# Verben mit 'richten'

 




hin-richten

her-richten

ver-richten

zu-richten

an-richten

ein-richten

auf-richten

unter-richten

ausrichten

zugrunde-richten

ent-richten

er-richten


so viele Verben mit -richten- und doch keine Richtung? Weißt du wohin Du gehst?









# kurz gesagt

 






'Desolat' ist das bestimmende Strukturelement unserer Gegenwart und Kultur. Wer das noch nicht bemerkt hat, hat eine sehr fragwürdige Beobachtungsgabe oder im Grunde keine Beobachtungsgabe. Menschen geht es schlecht, weil Menschen die Lebensgrundlage Natur vor der Nase entzogen wird und Menschen gleichzeitig Hedonismus und Konsum hingehalten wird.

Es wird gesuchtet und geschmachtet. Wohl bekomm's und schön aufpassen mit welchen Inhalten ihr euch füttert.


See you !






# selbstwirksam

 





es gibt einen Unterschied zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstverwirklichung und dem dazugehörigen Willen zur Selbstverwirklichung. Das Eine kann natürlich aus dem Anderen hervorgehen. Bevorzugt ist dennoch die Selbstwirksamkeit. Was bedeutet das? In meiner Selbstwirksamkeit nehme ich mich wahr und ich nehme wahr, dass mein Tun positiv ist, dass ich etwas bewirke aus mir selbst heraus. Mein Selbst verwirklichen wollen, hat den Geschmack von Ego: es ist dem etwas durchsetzen nahe, was allein ich will, es ist an den Willen gekoppelt ohne das ich mich spüre, ich setze meinen Willen durch ganz gleich die Konsequenzen für mich und andere, um die wird sich später gekümmert und in der Regel auch das nicht.

Und Du? Selbstwirksamkeit oder Selbstverwirklichung





# auf den Grund gehen

 






manche sind dazu gemacht den Dingen auf den Grund zu gehen, ja, es ist wie Tiefseetauchen, es führt ins Unbekannte, wer den Dingen und den Worten auf den Grund geht, braucht Mut, weil sich Dinge in der Dunkelheit offenbaren, die den Meisten verborgen bleiben, weil nicht jeder Mut hat und nicht jeder sehen will, das ist eine der Angelegenheiten, die wir akzeptieren sollten um uns Ärger und Anhänglichkeiten zu ersparen, aber hey, wer da drauf steht, von mir aus, ich gehe den Dingen lieber auf den Grund und entdecke dabei, dass die Realität mit ihren Dingen, Angelegenheiten, Sachen, Sachverhalten und Sachzwängen über der Ebene der Wirklichkeit liegt. Die Wirklichkeit ist die Wirkebene, in der such Geschehnisse ereignen, die sich unserem Zugriff entziehen, wir sind Teil des Wirkens und wirken auch selbst. Auf uns wird auch eingewirkt, anders als auf der Ebene der Realität, in der wir die Dinge gewissermaßen verwalten, a propos verwalten: hast du schon mal die Verträge gezählt, die dich an diese Realität binden? Mach das mal, das ist interessant. Sind es mehr als fünf? Vielleicht sind Verträge dabei, die du lösen kannst, weil der Sachzwang zu groß ist?


Später einmal reden wir über die karmischen Verträge, die aus vergangenen Leben, diese können wir allein über unsere Bewusstwerdung darüber lösen. Aho, Brüder und Schwestern





Lauscht dem Gesang der Vögel






# beliebig

 






was wir tun ist beliebig was wir sagen ist beliebig was wir essen trinken wen wir treffen ist beliebig ob wir uns begegnen was wir austauschen wohin wir gehen was wir anschauen was wir fühlen es ist alles veräußert konsumabel wertfrei oder wertlos was nicht in wenigen sekunden verabreichbar ist fällt weg aber niemand fällt aus der Rolle wir sind spielen alle Rollen zugleich und brauchen schnelle Lösungen für den Hormonrausch wir reden aneinander vorbei hören weder zu noch hin und hören auch nicht auf beliebig zu sein wir haben unsere einzigartigkeit verkauft für nichts und niemand 






# dankbar sein

 





wofür bist du dankbar?



ich bin dankbar das Leben zu erleben

ich bin Leben dankbar

ich bin dankbar Liebe zu leben

ich bin dankbar in einer Welt, die Zerstörung sucht, gesund zu sein

ich bin dankbar für jede Begegnung

jede Begegnung offenbart mir etwas über mein Selbst und über Leben

ich bin dankbar mich in der Natur zu erfahren

ich bin für den Reichtum der Erfahrungen dankbar

ich bin für das Wissen der Ahnen dankbar

ich bin dankbar für die Kraft meinen Weg zu gehen

ich bin dankbar mich selbst zu kennen

ich bin dankbar für den inneren Sinn des Sehens

ich bin dankbar für das Geschenk der Intuition

ich bin dankbar für die Nicht-Einmischung

ich bin dankbar mir treu zu sein

ich bin dankbar für mein Unterscheidungsvermögen

ich bin dankbar für meine Gaben

ich bin dankbar meinen Platz zu kennen

ich bin dankbar Lösungen zu finden

ich bin dankbar gehen zu können

ich bin dankbar in Frieden zu sein

ich bin dankbar das Leben als Reise zu erfahren

ich bin dankbar

ich bin

ich

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# Sprache und die Vermischung von Kategorien

 






Die Idee gendergerechter Sprache basiert auf einer wissenschaftlich nicht haltbaren Vermischung der Kategorien Genus und Sexus: Genus ist eine innersprachliche grammatische Kategorie. Sexus ist eine außersprachliche Kategorie, die das biologische Geschlecht eines Menschen bezeichnet. Wörter wie 'die Person', 'das Kind', 'der Mensch', das Opfer' zeigen, dass zwischen Genus und Sexus keine durchgängige Korrelation besteht. Ein Maskulinum wie 'Mensch' kann somit eine Frau bezeichnen, das Femininum 'Person' einen Mann. Genauso kann ein generisches Maskulinum wie 'Kunden' Menschen jeglichen Geschlechts bezeichnen.
Sprachhistorische Untersuchungen belegen zudem, dass das generische Maskulinum keineswegs, wie uns auch Vertreter der Genderlinguistik weismachen wollen, erst in jünger Zeit fand, als Frauen verstärkt in Männerberufe vordrangen. Bereits im Althochdeutschen finden sich Belege für eine inklusive, also geschlechtsneutrale Verwendung des Maskulinums. Das Deutsche verfügt also schon seit Jahrhunderten über ein Mittel geschlechtsneutral zu formulieren. Es besteht grundsätzlich kein Bedarf für das Erstellen von Neuformen.
Außerdem: Die deutsche Grammatik wie auch jede andere sprachwissenschaftliche Disziplin, ist weder 'gerecht' noch 'ungerecht' - Gerechtigkeit ist wiederum eine ethische Kategorie, die zur Beschreibung grammatischer Strukturen unbrauchbar ist.
Zu bedenken ist, dass Gendern zu einer ausgeprägten Sexualisierung der Sprache, also ganz schlicht und ergreifend zu einer permanenten Betonung der Geschlechterdifferenz führt. Damit wird das selbsternannte Ziel der Geschlechtergerechtigkeit konterkariert. Hinsichtlich des angestrebten Ziels - Geschlechtergerechtigkeit - ist Gendern dysfunktional.