ich glaube kein Wort, ich höre Wörter, es sind Wörter und Worte werden Schatten, ich traue dem was ich sehe, glauben ist dem Hoffen verwandt, es sind beides Tätigkeiten, die uns in der Zeit einfrieren und in eine Utopie, also einen Ort außerhalb von uns beamen, aber was sollen wir da? Was sollen wir an einem Ort, an dem wir noch weniger bewirken können als an dem Ort, an dem wir gerade sind? Wo bist du gerade? Ich meine der Ort... Bewirkst du etwas an dem Ort? Der Glaube hat uns Leute in ein großes Chaos geführt. Wir haben nicht nur unsere himmlischen Wurzeln vergessen, sondern unsere Herkunft in der Natur. Wir haben vergessen, dass die Bäume, Tiere unsere Leute sind, und unsere Worte finden keinen Dialog, weil wir damit beschäftigt sind uns selbst zu verwirklichen in einer Welt, die Zerstörung sucht, auch deine und meine. Weißt du was zu tun ist?
Jahrzehnte des Suggerierens und Forcierens von Selbstverwirklichung und der damit verbundenen Selbstbeweihräucherung hat uns in die Isolation, oder wollen wir es Einzelhaft nennen? und Dialogunfähigkeit geführt. Wir waren und sind derart mit uns selbst beschäftigt, dass wir nicht mitbekommen haben, das unsere Erde und die Himmel gefangen genommen wurde, und wir nun selbst Gefangene in einer Realität sind, die sich gegen uns richtet.
Die Lösungen für unsere Themen liegen nicht (mehr) im Außen. Das Außen unsere Realität ist voller Probleme, für die wir nicht verantwortlich sind, an denen wir aber zwangsweise teilnehmen. Vergiftung, Verschmutzung, Schmerz. Alles was wir brauchen, das Gute, das Lichte, ist in uns. Es gibt das was sich verändert und es gibt das was in unserem Leben konstant ist: unser Atem, der Flug der Vögel, die Jahreszeiten, und da ist noch mehr, und wenn wir uns an das halten was konstant ist, kommen wir durch den Sturm