Sobald wir genau wissen wo wir stehen, was unsere Standpunkt ist und was das genau bedeutet, denn im Grunde kann jeder Einzelne nur darüber eine korrekte Aussage treffen, über seinen Standpunkt und gemeint ist hierbei auch der Ort, dann erkennen wir, dass Angst auch eine Kategorie von Projektionen ist (wenn wir Angst als Symptom ausschließen können).
Trainiere keine Angst, keine Scham, keine Schuld und keine Lügen - und prüfe inwieweit diese Kategorien mit den Projektionen unserer Kultur in Zusammenhang stehen
Sobald wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Phänomene in unserer Gegenwart, Phänomene wie Isolation, Gewalt, Haß/ Lieblosigkeit, Krankheiten etc., aus unserer eigenen Kultur stammen, und sobald wir das Ausmaß der Destruktion greifen können, was es zum Beispiel bedeutet einen jungen, nackten, gefolterten Mann am Kreuz als Symbol einer Religion und kirchlichen Institution als religiös-spirituelle Basis zu haben, verstehen wir die gefühlten und erlebten Widersprüche unseres Lebens. Sie kommen nicht aus uns heraus, Widersprüche entstehen in uns, weil wir mit unzuvereinbarenden Phänomenen konfrontiert sind, deren Zusammenhang verschleiert wird. Wie kann eine Kultur Positives hervorbringen, auf der Basis von Verrat, Mord und Folter?
Wie wollen wir der Macht der Umstände begegnen, wenn wir uns selbst nicht kennen?
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