Früher waren Menschen Wissensträger. Sie erhielten ihr Wissen aus der Beobachtung der Natur – sie beobachteten ihre Verwandschaft, die Tiere, die Planzen, die Winde, die Wasser, die Berge. Sie hörten zu. Sie hörten die Melodie der belebten Dinge. Sie wussten sie sind lebendig in einem lebendigem Organismus. Leute sind gereist um Wissen zu erfahren. Leute sind in die tiefste Nacht der Erkenntnis gegangen. Später wurde Wissen in Bibliotheken verstaut. Unzugänglich. Als Geheimwissen deklariert. Leute gehen in die Natur um sich zu erholen, als Freizeitaktivität. Alles ist eingeteilt in Abschnitte. Lebensabschnitte.
Heute ist Wissen vermeintlich eine Fingerspitze weit entfernt, doch wissen wir nicht mehr. Erfahren wir uns noch? Es geht nicht mehr viel zusammen. Fühlt sich noch jemand geborgen in den Händen des Lebens? Die Winde gehen wild. Die Bibliotheken stehen uns offen, aber Menschen gehen lieber in Einkaufszentren. Leute denken lieber nicht nach. Der Gedanke könnte zu einem Gefühl führen. Lieber nicht fühlen. Lieber glauben. Lieber vergessen. Was, wenn das Leben keinen Ausweg findet? Nehmt nicht die Hoffnung, sie kommt aus der Büchse der Pandorra, nehmt eure Gedanken zusammen und bringt Klarheit in euer inneres Haus und lasst dort eure Intuition und eure Instinkte wachsen.



