# Garten, Kräuter, Magie und Hexen

 





In diesem Sommer, August 2025, stellen Schautische in Buchhandlungen Kräuter, Gärten, Magie und Hexen thematisch in Buchform in den Vordergrund; zu mindestens in der Stadt, in der ich gerade unterwegs bin (sein muss; nerv), mir fällt das auf und ich frage den Buchverkäufer der alteingesessenen Buchhandlung was da los ist und er sagt: Hexen sind ganz groß im Kommen. Ich sag ihm: Hexen waren schon immer an diesem Ort. Sie sind nicht von hier, oder? Nein. Sie wussten nicht, dass der Ort, an dem Sie leben, Hexenkessel genannt wird. Nein. Ja, wir leben hier im Kessel und um uns herum Mittelgebirge. In der Stadt lebten im ausgehenden Mittelalter und in der Frührenaissance Beginen und Begarden - unverheiratete Frauen und Männer. Der Hexenhammer wütete an dem Ort besonders heftig. Das haben die Menschen vergessen, aber ich war im Stadtarchiv. Im Stadtarchiv sind die 'acta inquisitoris' archiviert, Fälle der Inquisition. Warum weiß das keiner? Weil keiner sich dafür interessiert. Es interessiert niemand was mit Frauen passierte. Interessiert sich überhaupt jemand für irgendwas? Es ist sehr sehr schwer zu verstehen, warum Menschen anderes Leben mißachten. Es ist sehr sehr schwer zu erleben, dass Leute nicht zueinander finden. Es ist noch schwerer unter seines Gleichen zu sein ohne Liebe zu erleben.








# gestern

 




Gestern am Telefon sagte eine Frau, die im Süden von Deutschland wohnt: Ich hätte nie gedacht, dass der Kauf eines Hauses mein Leben ruiniert. 


Ich habe mir das schon mal gedacht, aber ich habe kein Haus gekauft. Mikael und Florian, beide aus vollkommen verschiedenen Gegenden Westeuropas, erzählten mit, sobald sie mit ihren Familien in ein Haus gezogen sind, ging die Familie kaputt. Es ging nur noch ums Sparen: an Essen und an Wasser zum Duschen und zum Toilettengang. Es wurde nur noch von Geld geredet. Geld, das fehlte. Bald wurde gar nicht mehr geredet, auch nicht über das, was sonst noch fehlte. 

Dann kam noch das Internet erst in die Wohnzimmer,  dann in die Schlafzimmer und in die Hosentaschen und dann waren wir alle auf uns gestellt.




angesichts von allem

 





und angesichts von Leben und Tod, den beiden großen Tabuthemen im Dasein von Menschen, dürfen wir uns schon mal fragen was wir mit den ganzen Maschinen und Geräten alles machen. Oder sollten wir uns fragen was Maschinen und Geräte mit uns machen? Ja. Warum nicht? Wir haben ja in der Zwischenzeit gelernt, dass für moderne Menschen jede Erkenntnis zu spät kommt. Hurra. Wir leben noch! 

Maschinen und Möbel bevölkern den Alltag von Menschen. Unser einer hat den Eindruck gewonnen bei den Wanderungen durch Gegenden und Leben, dass Menschen Häuser für Möbel und Geräte bauen. Seßhaft sein, ist teuer und macht bewegungslos. Ver-haftet in der eigenen Immobilie. 

Am Ende oder schon in der Mitte des Lebens verwalten wir unsere Erfahrungen wie Möbel, wir stellen sie von einem Raum in den nächsten, trennen wollen wir uns nicht, weil es ja Zeit und Geld gekostet hat, auch zu diesem möglicherweise unerwünschten Zustand zu kommen.

Also: Welcher Gegenstand nervt am Meisten? Welches Möbel nimmt Raum ein und ist gefüllt mit unbenutzten Dingen? Wieviele Deiner Geräte brauchen wieviel Strom? By the way: Strom ist nicht sauber. Schon mal gesehen wie Strom durch Wasserkraft in den Bergen erzeugt wird? 







# praktische Übung in 11 Fragen

 





1. Wieviele Verträge hast Du? Zähl die Verträge mal, bitte. Überleg mal was das bedeutet. Es soll nichts geändert werden. Es geht darum zu wissen in welchen Zusammenhängen und Sachverhalten wir leben.

2. Was ist das vorherrschende Gefühl in dieser Woche? Im vergangenen halben Jahr? Ist das Gefühl lebenswert?

3. Was verbindet Dich mit Menschen außer das Thema Geld?

4. Mit wieviel Menschen tauschst Du Dich über Themen aus, die Dich faszinieren und bewegen?

5. Wieviele Möbelstücke besitzt Du? Was liegt auf den Tischen? Was ist in den Schränken, Regalen, Schubladen? Brauchst Du das alles?

6. Wann bist Du das letzte Mal einem wahren Freund begegnet? Betrachtest Du Bäume und Tiere als Deine Freunde?

7. Hattest Du schon einmal eine über-sinnliche Erfahrung? Passieren Dir Wunder? 

8. Weißt Du was spirituelle Praxis bedeutet? Kennst Du eine? 

9. Wann hast Du zum letzten Mal etwas Neues gelernt? Eine Sprache, ein Kunst-/ Handwerk,  einen Tanz...

10. Was ist Dir wichtiger Dinge oder Gesundheit? Was tust Du für das Eine oder das Andere?

11. Wer kennt Dich besser? Du oder jemand anders? Empfehlung Du solltest Dich am besten kennen.










# was ist unnatürlich?

 





Hierarchien sind unnatürlich. Vergleiche sind unnatürlich. Sklaventum ist unnatürlich. Haß ist unnatürlich. 

Wir leben in einem unnatürlichen System erschaffen auf einem Boden, der ausgebeutet wird. Wenn wir zu sehen müssen, dass Boden, Wasser, Luft, alle Rohstoffe ausgebeutet werden, wie können wir dann annehmen, dass wir selbst nicht ausgebeutet werden? Wie können wir überhaupt zusammenleben, solange wir in Hierarchien denken? Wie können wir uns liebevoll begegnen, wenn wir annehmen wir seien besser als der andere, weil wir jünger sind oder dieses oder jenes, die Geisteshaltung mit der wir durch das Leben gehen, ist lebensfeindlich und wir wissen es nicht, Menschen erzählen sich und anderen Märchen einer heilen Welt, die es nicht mal in Märchen gibt, wir haben den Zusammenhang verloren und damit uns selbst, wir verstehen die Natur nicht, weil wir annehmen sie sei unbelebt oder wie sonst könnte man Leben ausbeuten, Leute sagen es ist Veränderung im Raum, ich sage Veränderung ist zu jeder Zeit im Raum, Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt um die Konsequenzen ihre Tuns zu überblicken, Menschen haben das Gefühl für Timing verloren und wundern sich, wenn sie aus der Zeit fallen, Menschen halten an Glaubenssätzen fest, die nicht mit dem Leben übereinstimmen, die sogar gegen das eigene Leben sind, und so sitzen wir alle in einer Existenz, die wir mieten und kaum jemand ehrt das Leben. Würde es etwas ändern, wenn wir uns erinnern, dass das Leben ein Mysterium ist, ein Wunder?



Welche Wunder sind Dir in Deinem Leben begegnet?











# niemand löst für uns das Problem

 






wir sind hier, wir sind im Leben, um die Probleme und Konflikte, die uns begegnen selbst zu lösen. Uns bietet niemand ein Fläschchen an, wo Problemlösung drauf steht und Problemlösung drin ist, nein, dafür können wir anstatt zu hoffen, also zu warten, das da Draußen irgendwas in unserem Sinne passiert, erst mal zu Ruhe kommen, in der Ruhe liegt die Kraft, wir sind nun wirklich eine nur kurze Zeit hier und da macht es wirklich keinen Sinn sich und sein Leben an Autoritäten oder Versprechungen anderer zu verschwenden, gut, wenn Verschwendung zum Erkenntnisgewinn beiträgt, why not?, aber zurück zum Problem: wir können sagen, dass jeder sein einzigartiges Problem hat, im Englischen sagen sie 'issue', also wir haben da etwas was sich uns aufdrängt und gelöst werden will, unser ganz eigenes Lebensrätsel sozusagen, ist das nicht genial, ja ich weiß, bedrohte Existenz ist eine andere Kategorie von Problem und unsere Existenz ist bedroht, wenn wir es uns recht überlegen, die Lösung ist jeder Einzelne von uns, nicht wir, aber du, du und du und ich, spirituelle Praxis ist worin wir uns üben müssen, jeden Tag etwas mehr zur Ruhe kommen, in der Stille lernen wir unterscheiden was zu uns gehört und was andere in uns auslösen, bevor wir entscheiden, müssen wir unterscheiden






Du bist die Lösung, remember that







# Plasma

 





Wusstest Du? Plasma ist ein superhocherhitztes Gas. Materie existiert in festem, flüssigem oder gasförmigen Zustand. Der Zustand, in dem sich Plasma befindet, bezeichnet man als vierten Aggregatszustand der Materie.

Was uns verschwiegen wird? Dass es seit den 50er Jahren militärische Experimente im Weltraum gibt. es wurden Raketen in die Luft geschossen und das nicht zu knapp. In der nördlichen Hemisphäre wurde durch Nuklearbombentests zwischen 1940 und 1970 die Ozonschicht um ca. 4 Prozent reduziert. Eine weitere Abnahme gab es zwischen 1978 und 1990 um 4 bis 8 Prozent in der nördlichen Hemisphäre und von 6 bis 10 Prozent südliche Hemisphäre. Und nun will man uns erzählen, das weidende, furzende Kühe den Klimawandel vorantreiben. Oder sind wir es selbst, weil wir atmen? Also Militärtechnik mit Nukleartests trägt zur Forschung bei und wir Leute zerstören Felder und Wiesen aufgrund unseres auferlegten Lebensstils. Uns wird ja ein Lebensstil, der Land, Leute, Tiere respektiert madig gemacht. Wieso eigentlich? 

Weltraumprogramme sind kostspielig und lebensgefährlich. Die Frage der Forschung? Woher kommt der Zerstörungswille und der Hass auf das Leben? Einige von uns werden es nie erfahren.



Literatur: Rosalie Bertell, Kriegswaffe Planet Erde