Die Schätze sind gehoben, die Stätten entweiht, beinahe jeder Ort beleuchtet. Was bleibt, ist etwas Poesie. Für Jemand. Ein paar Worte sind die Heimat für ein Denken und weites Erinnern und das Mysterium, das unser Leben ist im Wunder der Natur. Schreibend sind wir Gegner des Vergessens und auf einer einzigartigen Reise. Wir sind Poesie
Gedankensammlung
Telegramm an die Leute.
Elektromagnetische Frequenz ist mit Sound kodiert // We are living in the crash of beliefs // we are like the dreamer // Pflanzen bei Neumond pflanzen // full moon you harvest // Gefühlte und habituell kulturelle Verpflichtungen machen einen erheblichen Teil jener Gründe aus, aus denen Menschen nicht tun, was sie wissen könnten // In any area in wich you live you are going to be influenced by the beliefs around you // Create beauty around you // When you follow your feelings you find out what your beliefs are // Zeit ist ein Konzept // Everthing responds to energy // Transgender agenda bedeutet Zerstörung von Mutter Erde und matriarchalem Wissen // If your perception changes, so your beliefs changes // der Wille sitzt im Nacken // I want to know! = Meditation vor dem Schlaf // we are dreamin‘ and live then inside the dream // but who is the dreamer ? // Jeder Entscheidung geht eine Wahrnehmung voraus – aus einer sozialpsychologischen Experimenten ist bekannt, dass nur eine äußerst geringe Menge aller Informationen, die eine Situation bereithält überhaupt wahrgenommen und ausgewertet werden das kann aber trainiert werden, und dem geht genaues beobachten der Umgebung voraus // wenn es um das eigene Überleben geht (in der westlichen Welt), spielen kulturelle, soziale, emotionale und symbolische Faktoren oft eine größere Rolle als der Selbsterhaltungstrieb // In Fragen der kulturellen Verpflichtung und des Habitus hat man es meist nicht mit Dingen zu tun, die der Reflexion und damit der Entscheidung zugänglich sind, im Gegenteil es ist gewissermaßen die Lebensform selbst, die es ausschließt, dass bestimmte Dinge gesehen oder schädliche Gewohnheiten und dysfunktionale Strategien geändert werden können was aus der Außenperspektive völlig irrational erscheint, ist aus der Binnensicht der Akteure von höchster, weil selbstverständlicher Qualität // Gefahren für einzigartige Systeme: Korallenriffe, Tier- und Pflanzenarten, seltene besonders artenreiche Lebensräume, Inselstaaten, tropische Gletscher oder indigene Bevölkerungsgruppen nehmen erheblich Schaden oder werden unumkehrbar zerstört: Aborigines in Australien, Indianer in Alaska, Amazonas für Amazon-Bücher, Urwald in Papua Neuguenia (1000 Jahre alte Bäume werden benutzt für Speerholzmöbel, und Bodenparkett) abgeholzte Regionen werden mit Palmen aufgeforstet: für Palmöl, Öl, Schokolade etc.), die Erde trocknet aus // Kaffee- und Avocadopflanzen verbrauchen zum Wachstum viel Wasser // extreme Wetterereignisse: Häufigkeit, Stärke, Folgeschäden von extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren oder tropische Wirbelstürme weathermodification.com, HAARP Technik, chemtrailing // ungleiche Verteilung der Auswirkung: die ärmsten Länder, die am wenigsten zu den Missständen beitragen, sind am meisten betroffen ohne sich schützen zu können // Anthropogene Antriebsfaktoren: Nutzung fossiler Brennstoffe, veränderte Landnutzung, Entwaldung, Abbau von Biomasse // Artensterben in beispielloser Größe// Meere radikal überfischt / Regenwälder überrodet // das Handeln westlich geprägter Menschen geleitet als handele es sich um reversible Prozesse // ein Jahrhundert umfasst 3-4 Generationen = Zeitspanne, die Menschen in der westlichen Welt normalerweise in Aussicht nehmen, wenn sie darüber nachdenken, was sie hinterlassen wollen dieses Zeitbewusstsein hat sich im 13./14. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Uhr ausgebildet, als Fixpunkt linearer Orientierung in der Zukunft , seit Neuzeit allgemeingültig 1522 1. Ausgabe von Luthers Übersetzung in die deutsche Sprache // die Endlichkeit der Rohstoffe wird ignoriert, genauso wie die Begrenztheit eines Wachstumsmusters. Es ist kein exponentielles Wachstum möglich mit endlichen Rohstoffen // neurologische Prägung beginnt im Mutterleib // Wiederholung stärkt im Gehirn Neuronen und Schaltkreise, für jede Tätigkeit, die verstärkt ausgeübt wird, stellt das Gehirn mehr Neuronen ab // Hormone färben die Brille, durch die wir die Welt wahrnehmen // Earth: is a living library // most valuable on earth = genetic material of the planet, genetic trace in the life forms // we as people were becoming ignorant to the world we are living in a living environment // it depends on my beliefs how I interpret the world and the world around me // most people are more interested in being entertained then in being informed, in knowledge // what comes around, goes around
Love affairs poetry
Him and her playing
The old game
Tit for tat
Let’s have children
They wanted to be children
She holds out on him
He holds her back
That’s how they spend their days
In distress
Forgotten for a spell at Easter
Having-to-rearrange-life
Life? Long since they had wanted to live it
She has given in to his control
He profits from her support.
Lyrik
SIE & ER XIV.
Innig saßen sie auf einer Bank
Sie hatte ihr Bein um seines geschlungen
Es war Sommer
Irgendein Sommer
Es fühlte sich zart an
Seidenstoff, Gras,
der Himmel über ihnen
Die Haut direkt um die Knochen
Solange waren sie nicht gemeinsam geschwommen
Nicht im Schwimmbad nicht im Ozean
Hier können wir nicht bleiben, sagte er
Sie gingen in eine Wohnung
Wo beide Gäste waren.
She & Him XIV
Wrapped in intensity
they sat on a bench
her leg entangled with his
it was summer
any summer
a feeling of delicacy
fabric, pasture, scrubs, trees, the sky
the skin all tight around the bones
long time since they had been swimming together
we can’t stay here, he said
they went to a house
where both were guests.
Lyrik
SIE & ER
Sie saß im Sessel
er vorm Fenster
zwischen ihnen Bücherstapel
auf dem Tisch
ihr Kopf war voller Träume
Ideen Illusionen
seiner schrie vor Wissen
dass sie kalte Hände bekam
zwischen ihren Schenkeln verbarg
er schaute in eine Weite
sie ihn an
da waren keine Brücken
keine Wege
keine Zugänge
nur ein Haus
ohne Tür.
what goes around comes around
Zivilisation mit Bumerang-Effekt
Wenn etwas schlecht anfängt, kann es nur besser werden. Vielleicht? Aber eigentlich nicht. Die Aussage gehört mittlerweile auch zu den Sprüchen, die in Rente gegangen sind. Nehmen wir das historische Beispiel der Europäer, die Amerika entdeckt haben wollen. Da fahren also ein paar Leute los in ein unbekanntes Gebiet mit der Idee im Kopf die dort lebenden Leute zu konvertieren. Konvertieren zu was? Zu ihrem Gott. Erster Fehler. Wie kommt man auf die Idee andere Leute von etwas überzeugen zu wollen ohne sie zu kennen? Wie kann man mit der Geisteshaltung von Eroberern und Besserwissern in ein unbekanntes Land fahren und erwarten, dass sich die Leute ergeben, und nicht verstehen? Ehrlich gesagt ist es vollkommen unverständlich und respektlos Leute anderer Kulturen und Welten als ‚Wilde‘ zu betiteln und in der Folge unterwerfen zu wollen und diesen Willen durchsetzen. Hallo? Aber wir wissen ja heute, dass Abwertungen Abwehrmechanismen sind. Und im Zuge dieses Prozesses der Abwertung kann sich selbstverständlich ganz anderes erlaubt werden: zum Beispiel Diebstahl und Gewalt. Es sind schon die Stimmen im Hintergrund hörbar, Aber Indianer hatten doch auch kriegerische Auseinandersetzungen!‘ 2. Fehler: Totschlagargumente. Ja, gewaltsame Auseinandersetzungen gab es auch unter sogenannten indigenen Stämmen und Volksgruppen, ja, aber wo soll es hinführen, wenn wir Auseinandersetzungen innerhalb indigener Gruppen mit dem Vernichtungs- und Eroberungswillen von Eurpäern der damaligen Epoche vergleichen? Ablenkung. Genau. Aber wovon müssen Europäer sich ablenken? Wie wäre es mit 600 Jahren Inquisition? Ja, das haben Europäer total vergessen, dass über einen Zeitraum von 600 Jahren Menschen verfolgt wurden, hingerichtet wurden und auf grausame Weise gefoltert wurden. Leute wurden über mehrere Jahrhunderte Zeuge dieser Greueltaten. Im Namen der Religion wurde indigenen Stämmen in Europa der sogenannte Teufel, den sie nur in den Gesichtern ihrer Peiniger erkannten, aber ganz eigentlich war es das Leben, ihhre Würde, ihr Verbundenheit mit dem Leben ausgetrieben. Mit diesem geistigen Erbe nun, sind Europäer des 17. Und 18. Jahrunderts in Amerika angekommen und auf die dort Heimischen getroffen.
Was wir heute auch wissen: Opfer wiederholen an anderen was ihnen angetan wurde.
Großstadtgefühle
Cafe Senti. Jo drückte den Zigarettenstummel vor der Tür zum Senti aus. Mir fröstelte. Ich ging rein. Im Café war es warm. Der Kellner flüsterte mit einem Typ an der Bar – immerhin gab‘s bei denen was zu tuscheln. Am Fenster saß eine Alterslose. Sie verdrückte 3 Körbe mit Weißbrot und eine Portion Nudeln-Irgendwas, während ich im pseudobarocken Sofa gegenüber vom Fenster versank wie gleich später in seinem Schweigen. Jo sagte nichts, keinen Ton, kein Flüstern, kein gar nichts. Ich gähnte. Spannungsabbau oder sowas. Handelte sich, wenn denn überhaupt, um seine Spannung. Er fragte, warum wir nicht miteinander sprachen. Wir? Da war es, dieses Wir, was mich nicht einschloss oder mich einschließen wollte in einer Situation, in der es kein Wir gab. Ich bekam sowas wie nervöse Angst. Mir wurde innerlich schwindlig. Ich saß ja. Wen meinte er mit wir? Wir alle? Ich sah ihn einmal im halben Jahr wenn‘s hoch kam, und ich redete. Mit ihm. Was verdammt noch mal meinte er? Ja, zugegeben bei seiner Frage fehlten mir kurz die Worte, aber ich hatte sie ganz nah bei mir. Was weiß ich wieso er nicht sprach. Keine Ahnung, wenn er es nicht weiß, ich wollte es nicht herausfinden. Ich wollte gar nichts für jemand rausfinden. Gähn. Dieses Mal Langeweile. Das ist doch simple as fuck. Das hatte mal der Freund eines Freundes zu mir gesagt als ich Beine auseinander in 1 Meter 50 Höhe an einer Kletterwand klebte. Simple as fuck. Dann klatschte ich runter. Warum er nicht redete, konnte ich ja nicht wissen. Klettern war schwieriger. Das wusste ich. Also für mich. Immer dieses taktische Herumgedruckse. Nerv. Gähn. Langeweile. Da verging mir jede Fantasie. Jede. Und ich hasse das. Is so. Angeblich fehlte der richtige Moment, also zum Reden, sagte er. Aha! Keine Lust, vielleicht? Naja. Ich bestellte mir Tomatenbaguette mit schwarzen Oliven. Schwarz wie der Fleck auf meiner Seele. Was konnte ich ihm schon erzählen? Außerdem gab es da ja noch dieses Programm Hör-ihr-nicht-zu-die-spinnt. Vielleicht ein Heißgetränk? Ich bestellte mir einen Tee. Verbesserte angeblich das Gespräch, wenn nicht sogar den Gesprächspartner. Also zusammen Tee trinken. Die Temperatur meines Getränkes hatte leider keine Auswirkung auf irgendwas. Das mit dem Tee-trinken funktionierte bestimmt deshalb nicht, weil anderer Kulturkreis. Also konzentrierte ich mich auf die Inneneinrichtung. Was nach solidem Ambiente aussah, eröffnete beim nur so da sitzen und wir saßen ja nur so da, das gesamte Ausmaß seiner Geschmacklosigkeit: Plastikblumen neben ausgestopften Tierköpfen – Schockstarre bei mir. Omas Porzellan auf Relieftapete – Gefriebrand. Hilfe schrie mein Blick. Keine sah mich, wo mich keiner hörte. Außer Nobody. Aber Nobody war eine Filmfigur und in anderen Gefilden. Er neben mir schwieg und war ganz und vollkommen damit beschäftigt. Mal einen Joint weniger rauchen, dann geht das mit dem Gedanken-laut-formulieren, dachte ich. Aber was wusste ich schon? Ich hatte meinen letzten turn vor Jahren. Da saß ich auf einem zerbombten Sofa und hatte nur eine Frage. Wann hörte es auf? Wann? Mit seinem Schweigen war es vielleicht auch so. Es könnte aufhören. Es würde aufhören. Das würden wir dann merken. Also er, nicht wir. Das wusste ich.

